20.07.2012

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Marktführer stärkt seine ökologische und soziale Ausrichtung

Die Allianz richtet weltweit ein Gremium auf Vorstandsebene ein, um ökologische und sozial-gesellschaftliche Belange unternehmensübergreifend in Entscheidungen einzubeziehen. Hierzu wird das ESG Board der Unternehmensholding Allianz SE künftig Geschäftstätigkeiten, bei denen ökologische und sozial-gesellschaftliche Aspekte eine Rolle spielen, beraten.

Mit ESG (Environmental, Social, Governance) bezeichnet man einen Managementansatz, der ökologische und sozial-gesellschaftliche Aspekte in die Unternehmensentscheidungen einbezieht. sagte Michael Diekmann, Vorstandsvorsitzender der Allianz SE. "Gerade in Zeiten mit großen kurzfristigen Schwankungen sind langfristige Leistungsversprechen ein besonderer Wert. Es genügt daher nicht, mit Entwicklungen nur Schritt zu halten. Wir wollen unsere Erfahrung für unsere Kunden aktiv nutzen und unsere Umwelt nachhaltig gestalten. Mit dem ESG Board können wir nun alle Geschäftsbereiche einbeziehen."

Ökologische und soziale Ansprüche auch auf Vorstandsebene etablieren
Bereits 2011 wurde ein ESG Advisory Board für die Vermögensverwaltung der Versicherungsgelder eingeführt. Mit dem neuen ESG Board soll dieser Anspruch nun auf Vorstandsebene und für alle Geschäftsbereiche etabliert werden. Mitglieder des Gremiums sind für das Versicherungsgeschäft Clement B. Booth, für die Anlage der Versicherungsgelder Dr. Maximilian Zimmerer und für die Vermögensverwaltung für Dritte Jay Ralph, der auch den Vorsitz übernimmt. Alle drei sind Mitglieder des Vorstands der Allianz SE.
Das ESG Board soll durch einen eigenen Mitarbeiterstab unterstützt werden. Die Umsetzung vor Ort soll Aufgabe der Allianz Tochtergesellschaften bleiben. Ziel sei es auch, interne Abläufe zu vereinfachen und bestehende Strukturen im Risikomanagement zu nutzen.

Transparenz: In Deutschland auf Platz 2
Laut Unternehmensangaben zählt die Allianz seit neun Jahren als "Gold Class Member" im Dow Jones Sustainability Index zu den nachhaltigsten Unternehmen weltweit. Im Juli wäre eine Studie von Transparency International zu dem Ergebnis gekommen, dass der Versicherer in der Branche die höchste Transparenz zeige. Sie erreiche branchenübergreifend unter den 105 größten Unternehmen weltweit den 10. Platz und innerhalb von Deutschland den 2. Platz.

Quelle: Allianz; Bild: © Tamara Hoffarth / PIXELIO
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Autor(en): versicherungsmagazin.de
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