19.02.2015

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Sterbegeldversicherung: "Selbstbestimmt über den Tod hinaus"

Über das Thema Sterbegeldversicherung sprach Versicherungsmagazin-Chefredakteur Bernhard Rudolf mit Walter Capellmann (Bild), Hauptbevollmächtigter der Monuta N.V. Niederlassung Deutschland. Eine Trauerfall-Vorsorge gebe das gute Gefühl, alles geregelt zu haben.

VM: Warum brauchen Menschen eine Sterbegeldversicherung?
Walter Capellmann: Eine Sterbegeldversicherung regelt die finanzielle Vorsorge für die Bestattung und entlastet gleichzeitig die Angehörigen und Hinterbliebenen. Denn: Eine Bestattung kostet heute circa 6.000 Euro. Bereits seit 2004 zahlen die gesetzlichen Krankenkassen jedoch kein Sterbegeld mehr und auch das Sozialamt zahlt nur dann, wenn die Angehörigen die Bestattungskosten nachweislich nicht übernehmen können. Darüber hinaus gibt die Trauerfall-Vorsorge das gute Gefühl, alles geregelt zu haben. Schon zu Lebzeiten kann der Versicherte darüber bestimmen, wie Bestattung und Trauerfeier aussehen sollen – und wahrt auf diese Weise seine Selbstbestimmtheit über den Tod hinaus.

VM: Reicht nicht eine Risikolebensversicherung?
Walter Capellmann: Eine Risikolebensversicherung dient in erster Linie der notwendigen finanziellen Absicherung der Hinterbliebenen, um beispielsweise eine Hypothek oder einen Kredit abzulösen. In der Regel ist sie jedoch zeitlich bis zum 75. Lebensjahr beschränkt. Dass das Geld bei einem späteren Trauerfall für die Bestattung zur Verfügung steht, ist also nicht sichergestellt. Eine Sterbegeldversicherung hingegen gehört zum gesetzlichen Schonvermögen und bietet einen lebenslangen Versicherungsschutz. Sie ist somit eine sinnvolle Ergänzung zur gegebenenfalls bereits bestehenden Risikolebensversicherung.

VM: Ist eine Sterbegeldversicherung heute noch der richtige Schutz angesichts der sehr niedrigen Garantie- und Überschusszinsen?
Walter Capellmann: Bei einer Sterbegeldversicherung geht es allein darum, dass die vereinbarte Versicherungssumme zum Eintritt des Trauerfalls für Bestattung und Trauerfeier zur Verfügung steht. Und genau dafür stehen wir als Versicherer ein. Der Vergleich einer Sterbegeldversicherung mit einem Sparplan oder gar einer Fondsanlage unter dem Aspekt der Rendite führt daher in die Irre. Diese garantieren nicht, dass die benötigte Summe zur Verfügung steht, wenn der Kunde in den ersten Jahren der Laufzeit verstirbt.

VM: Warum sollten sie eine Sterbegeldversicherung bei der Monuta abschließen?
Walter Capellmann: Die Monuta zählt als Niederlassung der niederländischen Muttergesellschaft zu den Premiumanbietern im deutschen Markt. Dabei profitieren unsere Kunden von der langjährigen Erfahrung der Monuta als Marktführer in den Niederlanden, die die Trauerfall-Vorsorge bereits seit 1923 als Monoliner anbietet. Die Monuta Trauerfall-Vorsorge zeichnet sich im Vergleich zu anderen Anbietern durch ihren hohen Leistungsumfang bei gleichzeitig günstigen Tarifen aus. So zahlt die Monuta im Falle eines Unfalltodes die doppelte Versicherungsleistung, übernimmt die Organisation der Trauerfeier und versichert auch Kinder kostenlos mit.

VM: Verbraucherschützer kritisieren Wartezeiten bei Sterbegeldversicherungen. Die Monuta bietet auch Tarife mit sofortigem Versicherungsschutz an. Warum verzichten Sie im Gegensatz zu Ihren Mitbewerbern auf Wartezeiten? Sind diese im Vergleich zu den Tarifen mit Wartezeiten besonders teuer?
Walter Capellmann: Die Monuta bietet ihre Trauerfall-Vorsorge in zwei Varianten an: Bei Abschluss einer Versicherung ohne Gesundheitserklärung beträgt die Wartezeit auf die volle Auszahlungssumme 24 Monate. Gibt der Kunde eine Gesundheitserklärung ab, verzichtet die Monuta gänzlich auf Wartezeiten. Das entgegengebrachte Vertrauen des Kunden ermöglicht den sofortigen vollumfänglichen Versicherungsschutz. Auch bei dem Tarif mit Gesundheitserklärung und ohne Wartezeit zeichnet sich die Monuta durch vergleichsweise günstige Beiträge aus.

VM: Welche Versicherungssumme empfehlen Sie?
Walter Capellmann: Die Wahl der Versicherungssumme hängt stark von den Wünschen des Versicherten an eine Bestattung ab. Im Rahmen der Trauerfall-Vorsorge können Kunden der Monuta zwischen verschiedenen Vorsorge-Pakten wählen, die im Todesfall die Organisation der Trauerfeier bis ins Detail regelt. Unserer Erfahrung nach kann eine angemessene und würdevolle Bestattung mit einer Versicherungssumme von 7.000 Euro organisiert werden.

VM: Wie teuer kommt zum Beispiel die Versicherung eine/n 50-Jährige/n (Mann/Frau) bei einer Versicherungssumme von 15.000 Euro?
Walter Capellmann: In der Regel schließen Kunden bei der Monuta eine Versicherungssumme bis zu einem Betrag von 7.000 Euro ab. Bei einer Laufzeit bis zum 85. Lebensjahr kostet diese einem Versicherungsnehmer, der im Mai 1964 geboren ist, im Monat 19,93 Euro. Wer eine Sterbegeldversicherung über eine Versicherungssumme von 10.000 Euro abschließt, zahlt 28,08 Euro.

VM: Welche zusätzlichen Serviceleistungen bietet Monuta seinen Kunden?
Walter Capellmann: Neben einer finanziellen Absicherung kann mit der Trauerfall-Vorsorge der Monuta auch die organisatorische Vorsorge geleistet werden. Mithilfe des "Scenariums", eines speziell entwickelten Fragebogens, können Bestattung und Trauerfeier individuell bis ins Detail vorausgeplant werden. Zudem bietet die Monuta mit der „Jurline“ eine kostenlose Rechtsauskunft sowie juristisch geprüfte Formulare für Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht an.

Bildquelle: © Monuta
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Autor(en): Bernhard Rudolf
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