02.07.2015

    « | »
NACHRICHT
VERSENDEN
DRUCKEN
   NEWSLETTER

Staatliche Zulagen und Arbeitgeberbeteiligung: Anreize zur betrieblichen Altersversorgung

Laut einer Umfrage der DIA-Deutschland-Trend Vorsorge könnten ergänzende Arbeitgeberbeiträge oder staatliche Zulagen Betriebsrenten fördern. Gerade jüngere Menschen wünschen sich zudem ein besseres Informationsangebot.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales plant derzeit Maßnahmen, um die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung (bAV) als ergänzende Alterssicherung zu steigern. 1.005 Erwerbstätige zwischen 18 und 65 Jahren nahmen an der Befragung der DIA-Deutschland-Trend zu diesem Thema teil – ihre Antworten gaben Aufschluss darüber, welche Aspekte sie dazu motivieren würden, einen Teil ihres Einkommens in einen Betriebsrentenvertrag einzuzahlen.

Beteiligung des Arbeitgebers als Motivationsfaktor
Über die Hälfte der Befragten weiß von der Möglichkeit einer betrieblichen Altersvorsorge. Als Grund dafür, sie nicht in Anspruch genommen zu haben, wird häufig genannt, dass der Arbeitgeber nach Meinung der Befragten gar keine betriebliche Altersvorsorge anbietet. Aber auch ein zu geringes Einkommen, um davon noch etwas für die Betriebsrente zu erübrigen, wird als Hemmnis aufgezählt.

Die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung in Deutschland könnte laut Umfrageergebnissen von einer stärkeren finanziellen Beteiligung der Arbeitgeber profitieren. Diese Meinung vertraten etwa 75 Prozent der Befragten ohne bereits abgeschlossene bAV. In einem solchen Matchingsystem steuert der Arbeitgeber zum vom Mitarbeiter gesparten Geld einen bestimmten Betrag bei, um die Vorsorge zu unterstützen.



Auch mehr Aufklärung als Fördermaßnahme sinnvoll
74 Prozent geben an, dass auch stattliche Zulagen, vergleichbar mit der Riester-Rente, eine ähnlich positive Wirkung auf sie ausüben würden. Ein Betriebsrentenangebot, das von Gewerkschaften und Arbeitgebern unterbreitet wird, wäre hingegen nur für 58 Prozent ein Beweggrund dafür, bAV in Betracht zu ziehen.

Von 65 Prozent der Teilnehmer wurde verstärkte, ausführliche Information über die Möglichkeiten der betrieblichen Altersversorgung als wirksame Fördermaßnahme eingeschätzt. Vor allem bei jüngeren Menschen und Arbeitnehmern aus den neuen Bundesländern hätten sowohl größere Aufklärung als auch Zulagen oder mehr Arbeitgeberbeteiligung voraussichtlich eine größere Verbreitung der Vorsorge zur Folge.



Quelle: DIA
Bildquellen: (c) picture alliance (Titelbild) und (c) DIA (Diagramm)

Metadaten anzeigen: Autor verbergen | Schlagworte
Autor(en): versicherungsmagazin.de
Diskutieren Sie über diesen Artikel:

FIRMEN RECHERCHIEREN


BranchenIndex - B2B-Firmensuche für Industrie und WirtschaftDie B2B-FIRMENSUCHE für Industrie und Wirtschaft
In Kooperation mit der Hoppenstedt Firmeninformationen GmbH

Kostenfrei in über 300.000 Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren:


 » Zur Business-to-Business-Firmensuche
MEHR ZUM THEMA
Der digitale Versicherungsvertrieb im Web wird immer wichtiger. Wenn deutsche Kunden ein neues Versicherungsprodukt suchen, recherchieren sie lieber online, statt ihren Vermittler anzurufen, wie eine Studie zeigt.  » mehr
02.12.2016
   WebTV   Bildergalerie  
Durch die stark steigenden Immobilienpreise in den Ballungsräumen, ist das Sparziel "Wohneigentum" für Normalverdiener weniger attraktiv. Dies ist ein Ergebnis der Herbstumfrage 2016 des Verbandes der Privaten Bausparkassen zum Sparverhalten der Deutschen.  » mehr
02.12.2016
   WebTV   Bildergalerie  
Wie die Rentendebatte zeigt, bleibt das von Frank Schirrmacher einst beschworene "Methusalemkomplott" nicht nur ungelöst. Es wird durch die Negativrenditen noch verschärft. Dabei könnte Altersvorsorge so einfach sein, wenn die Erkenntnisse der Verhaltensökonomie angewandt...  » mehr
01.12.2016
   WebTV   Bildergalerie  
"Leben heißt Veränderung", sagte der Stein zur Blume und flog davon. Dieses Zitat spiegelt die Situation der Altersversorgung hervorragend wider. Im Kern bedeutet es, dass Ihre Kunden ihre Vorsorgeaktivitäten regelmäßig überprüfen sollten, um zum gewünschten Ergebnis zu gelangen.  » mehr
01.12.2016
   WebTV   Bildergalerie  
Christine Theodorovics (48) wurde kürzlich zum Vorstand Bank der Zürich Beteiligungs-AG bestellt. Damit wird sie nach Aussage des Versicherers mit Sitz in Bonn ab dem 1. Januar 2017 für einen der wichtigsten Vertriebskanäle von Zurich in Deutschland verantwortlich sein.  » mehr
01.12.2016
   WebTV   Bildergalerie  
Für kleine und mittlere Unternehmen soll mit dem neuen Betriebsrentenrecht ab 2018 die "Deutschlandrente" eingeführt werden. Das fordert der Bund der Versicherten (BdV) aus Hamburg in einer Stellungnahme zum Betriebsrentenstärkungsgesetz von Bundesarbeitsministerin Andrea...  » mehr
01.12.2016
   WebTV   Bildergalerie  
 
 LOGIN
Benutzername
Passwort
 
Makler-Champions 2017
Versicherer und Pools auf dem Prüfstand! Versicherer und Pools auf dem Prüfstand!

Versicherungsgesellschaften versprechen seit Jahren, ihre Maklerorientierung zu verbessern. Doch was hat sich bislang konkret getan? Zum siebten Mal hat Versicherungsmagazin gemeinsam mit Servicevalue eine unabhängige Maklerbefragung gestartet, um die Gesellschaften zu finden, die "Makler-Champions" sind.
VM digital
Versicherungsmagazin als E-Magazin Versicherungsmagazin als E-Magazin

Digital, interaktiv, mobil: Ab sofort erhalten alle Abonnenten das neue E-Magazin kostenlos zusätzlich zu jeder gedruckten Ausgabe.
NEWSLETTER
Newsletter Der Versicherungsmagazin Newsletter informiert Sie regelmäßig über aktuelle Entwicklungen innerhalb der Versicherungsszene. Natürlich kostenlos!

  
LEXIKON
GABLER WIRTSCHAFTSLEXIKON ONLINE

Gabler Wirtschaftslexikon Online: Lexikon und Definition für Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft, Recht und SteuernDas Wissen der Experten:
- Qualitätsgeprüft.
- 25.000 Stichwörter.
- Kostenlos online.

» Definition kostenlos im Lexikon suchen