13.08.2015

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Studie: Psychische Folgen nach einem Einbruch

Für jeden dritten Deutschen ist das Eindringen in die Privatsphäre das Schlimmste an einem Einbruch. Der Verlust des Bargelds, das die Mehrheit zwar noch Zuhause aufbewahrt, wiegt weniger schwer. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage der Basler Versicherungen unter 1.000 Bundesbürgern zum Einbruchschutz.

75 Prozent der befragten Personen wünschen sich schnelle und qualifizierte Hilfe von ihrem Versicherer im Schadenfall – auch über die Erstattung der materiellen Schäden hinaus. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage der Basler Versicherungen unter 1.000 Bundesbürgern zum Einbruchschutz.

Ausgangslage der Studie
Die Zahl der Einbrüche steigt seit Jahren. Im Jahr 2014 waren es deutschlandweit rund 152.000 Straftaten. Dies entspricht einer Zunahme um 43 Prozent seit 2006. Nach einem Einbruch fühlen sich 34 Prozent der Betroffenen nicht mehr sicher in ihren eigenen vier Wänden. Für etwa genauso viele ist am Schlimmsten der Gedanke an das ungewollte Eindringen in die Privatsphäre und das verringerte Sicherheitsgefühl. „Das Wissen, dass Fremde in die Wohnung eingedrungen sind, die persönlichen Gegenstände durchsuchten und anfassten, wiegt wesentlich schwerer als der Verlust von persönlichen und liebgewonnen Dingen“, sagt Tobias Löffler, Produkt- und Zielgruppenmanager Nichtleben der Basler Versicherungen.

Einbruchsopfer wollen umfassende Hilfe und künftig mehr Sicherheit

Nach dem Einbruch wünschen sich die Deutschen schnelle und qualifizierte Hilfe. Drei Viertel der Deutschen sehen die Hilfe im Schadensfall als die mit Abstand wichtigste Leistung einer Hausratversicherung. Angefangen von einer professionellen und gründlichen Reinigung des Zuhauses, um auch unsichtbare Spuren zu beseitigen über psychologische Unterstützung von einem Facharzt, um das schlimme Ereignis möglichst schnell zu verarbeiten. Zudem wünscht sich jeder dritte Bundesbürger von seiner Versicherung Informationen und konkrete Angebote zu vorbeugenden Maßnahmen.

84 Prozent der Deutschen bewahren ständig Bargeld in ihrer Wohnung auf. Bei 15 Prozent liegen mehr als 500 Euro und bei vier Prozent sogar 3.000 und mehr Zuhause. Das ist gefährlich, weil Bargeld das begehrteste Diebesgut ist und nur in begrenztem Maße über die Hausratversicherung abgedeckt ist.
Basler bietet umfassende Hilfe

Wertvolle Hinweise zur sinnvollen Nachrüstung
Die Basler organisiert mit ihrem Produkt "Hausrat Sofort-Schutzbrief" für ihre Kunden kostenlos Sicherheitsexperten, die sowohl vor als auch nach einem Schaden Schwachstellen im Haus beziehungsweise der Wohnung aufdecken. Diese geben Hinweise zur sinnvollen Nachrüstung mit der entsprechenden Sicherheitstechnik. Der Versicherer beteiligt sich auch an den Kosten für die Sicherheitsmaßnahmen nach einem Schadenfall. Mit den so genannten Tatortreinigern trägt das Unternehmen Sorge dafür, dass das Zuhause nach einem Einbruch komplett gereinigt wird, damit sich die Betroffenen in ihren eigenen Wänden wieder wohlfühlen.

Ebenfalls über das in Hamburg ansässige Unternehmen erhalten die Kunden Informationen über finanzielle Unterstützung zum erhöhten Einbruchschutz: So hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für Herbst 2015 ein Programm aufgelegt, über das Förderungen geleistet werden, wenn Eigentümer oder Vermieter für Maßnahmen zum Einbruchschutz mindestens 500 Euro investieren.

Hintergrundinformationen zur Studie
Für die Studie „Einbruchschutz“ wurden laut Unternehmensangaben 1.009 Bundesbürger ab 18 Jahren zu Einbruchsfolgen, Investitionen in Schutzmaßnahmen und ihrem Verhalten befragt. Die Befragung fand im Juni 2015 online statt.

In der August-Ausgabe von Versicherungsmagazin ist die "Hausratversicherung" auch ein wichtiges Thema. Der Beitrag mit der Überschrift "Stabilisiert auf hohem Niveau" beschäftigt sich mit Vergleichsportalen und was sie leisten. Der Artikel beleuchtet, ob und wie diese Portale Kunden hilfreich sind, wenn diese auf der Suche nach einer Hausratversicherung sind. Auch für Makler sind diese Vergleichportale ein interessantes Instrumentarium im Kundegespräch.

Hier ein kurzer Blick in den Artikel:
"Das Unternehmen Servicevalue stellt 2015 zum dritten Mal in Folge Vergleichsportale auf den Prüfstand. Welche Vergleichsrechner für Hausratversicherungen in ihrer Anwendung einen echten Nutzen für den Kunden bringen, zeigen die Untersuchungsergebnisse.

Getestet wurden im Mai 2015 insgesamt 20 Endkundenportale, die allen an einer Hausratversicherung Interessierten im Internet frei zur Verfügung stehen. Für das Testdesign handlungsleitend sind stets Fragen, die auch ein Versicherungsmakler einem potenziellen Kunden vor Abschluss einer Hausratversicherung stellen würde. Bewertungsrelevant ist zudem der kundenorientierte Umgang mit dem Vergleichsportal. ...
Im Vergleich zu den Vorjahren befinden sich die Leistungen der Vergleichsportale insgesamt auf einem höheren Niveau."


Textquellen: Basler Versicherungen, Versicherungsmagazin; Bildquelle: ©ia 64 / istock
Metadaten anzeigen: Autor verbergen | Schlagworte
Autor(en): versicherungsmagazin.de
Diskutieren Sie über diesen Artikel:

am 13.08.2015 13:22:12 von Klaus MARKUS: Zielgruppe?

In der Einleitung des interessanten Artikels wird von einer Repräsentativbefragung gesprochen. Es bleibt aber offen, ob ausschließlich Personen befragt wurden, die selber schon von einem Einbruch betroffen waren. Wenn das nicht der Fall wäre, würde das die Validität der Ergebnisse einschränken.
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