03.02.2016

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Maklermanagement AG: Nettotarife als zweites Standbein

Mit einem "dualen System" geht der Maklervertriebsarm der Basler, die Maklermanagement AG, an den Markt. Gemeint ist das gleichzeitige Angebot von Brutto- und Nettotarifen, sodass weiterhin provisionsorientierte Beratung als auch Honorarberatung vom Makler genutzt werden kann.

"Nettotarife alleine sind kein Allheilmittel", meinte Jürgen Riemer, Vorstand der Maklermanagement AG bei einer Maklerveranstaltung in Frankfurt am Main. "Wir bieten Brutto- und Nettotarife an". Man wolle dem Makler hier bewusst die Wahlfreiheit lassen, da bestimmte Zielgruppen affin zur Honorarberatung seien. So habe eine Studie der Maklermanagement ergeben, dass Makler insbesondere bei Selbstständigen, Freiberuflern und besserverdienenden Kunden hier großes Geschäftspotenzial sehen.

Vorteile für Nettopolicen

Bei den Produktkategorien bietet die Basler ab sofort Nettopolicen in der betrieblichen Altersversorgung, der Basisrente und Fondspolicen an. Insbesondere die Basisrente biete sich für Selbstständige an, da gleichzeitig große Steuervorteile realisiert werden könnten. Modellrechnungen hätten ergeben, dass Nettopolicen in der Ablaufleistung Bruttopolicen weit überlegen seien - fast auf den Niveau vor der Absenkung des Garantiezinses.

Dienstleister für Nettogeschäft
Der Vinea Makler-Service fungiert als Dienstleister zwischen Versicherer und Makler, wobei Vinea ausschließlich für die Basler tätig ist und umgekehrt. Der Dienstleister bietet als Dokument eine Vergütungsvereinbarung, die der Makler mit seinem Kunden abschließen muss - und auch mit den Verträgen einreichen muss. Vinea übernimmt auch das Inkasso und die Weiterleitung des vereinbarten Honorars, das zwischen 1,6 und 4,9 Prozent liegen kann - ganz so, wie der Makler es definiert. Der Makler erhält einen Monat nach Policierung sein Honorar, da es dann als stornosicher gilt. Kündigt der Kunde den Vertrag danach, erhält er kein Honorar zurück.

Bild: © Robert Kneschke/Fotolia.com
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Autor(en): Bernhard Rudolf
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