Generation Y: Angst vor Altersarmut ist hoch

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Junge Menschen, die zwischen 1980 und 1999 geboren sind, werden als "Generation Y" bezeichnet. Sie stehen mittlerweile im Berufsleben und haben jetzt schon ausgeprägte Vorstellungen, wie ihr Leben im Ruhestand aussehen soll. Aber zwischen Wünschen und möglicher Finanzierung besteht eine Diskrepanz. Dies hat eine Studie ermittelt.

Der Lebensversicherer Canada Life hat beim Meinungsforschungsinstitut Yougov eine Studie in Auftrag gegeben. Diese erforschte mittels einer Online-Umfrage was den Menschen in Deutschland im Ruhestand wichtig ist. Die Ergebnisse zeigen, dass die Generation Y sich deutlich von der Gesamtbevölkerung abhebt.

Geld für medzinische Behandlungen ist sehr wichtig
Obwohl die 21- bis 35-Jährigen noch viel Jahrzehnte arbeiten müssen, haben sie bereits ausgeprägte Wünsche für ihren Ruhestand. Besonders wichtig ist es ihnen, finanzielle Mittel zu haben, um nötige medizinische Behandlungen bezahlen zu können - 59 Prozent geben dies an. In der Gesamtbevölkerung sind es 47 Prozent, die diesen Aspekt wichtig finden. Rund jeder Zweite möchte auch mehr Zeit für Hobbies, Gesundheit, Wellness, Erholung oder Reisen aufbringen - auch hier übertreffen die jungen Berufstätigen die Gesamtbevölkerung.



Zugleich sehen sie sich mit besonderen finanziellen Nöten konfrontiert: 50 Prozent geben an, nicht genug Geld für die Altersvorsorge zurücklegen zu können. Über alle Altersklassen hinweg fühlen sich davon mit 42 Prozent deutlich weniger Menschen betroffen. Entsprechend groß ist die Sorge in der Generation Y, von Altersarmut betroffen zu sein. 59 Prozent stimmen der Aussage zu, dass Sie Angst haben, im Ruhestand in Armut zu leben. Dieser Wert ist in keiner anderen Altersklasse so stark ausgeprägt; für die Gesamtbevölkerung liegt er bei 48 Prozent.




Für die repräsentative Online-Umfrage wurden generationenübergreifend über 2.000 Deutsche befragt.



Quelle: Canada Life

Bildquelle: Meris Neininger

Autor(en): versicherungsmagazin.de

 

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