Staatliche Zulagen und Arbeitgeberbeteiligung: Anreize zur betrieblichen Altersversorgung

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Laut einer Umfrage der DIA-Deutschland-Trend Vorsorge könnten ergänzende Arbeitgeberbeiträge oder staatliche Zulagen Betriebsrenten fördern. Gerade jüngere Menschen wünschen sich zudem ein besseres Informationsangebot.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales plant derzeit Maßnahmen, um die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung (bAV) als ergänzende Alterssicherung zu steigern. 1.005 Erwerbstätige zwischen 18 und 65 Jahren nahmen an der Befragung der DIA-Deutschland-Trend zu diesem Thema teil – ihre Antworten gaben Aufschluss darüber, welche Aspekte sie dazu motivieren würden, einen Teil ihres Einkommens in einen Betriebsrentenvertrag einzuzahlen.

Beteiligung des Arbeitgebers als Motivationsfaktor
Über die Hälfte der Befragten weiß von der Möglichkeit einer betrieblichen Altersvorsorge. Als Grund dafür, sie nicht in Anspruch genommen zu haben, wird häufig genannt, dass der Arbeitgeber nach Meinung der Befragten gar keine betriebliche Altersvorsorge anbietet. Aber auch ein zu geringes Einkommen, um davon noch etwas für die Betriebsrente zu erübrigen, wird als Hemmnis aufgezählt.

Die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung in Deutschland könnte laut Umfrageergebnissen von einer stärkeren finanziellen Beteiligung der Arbeitgeber profitieren. Diese Meinung vertraten etwa 75 Prozent der Befragten ohne bereits abgeschlossene bAV. In einem solchen Matchingsystem steuert der Arbeitgeber zum vom Mitarbeiter gesparten Geld einen bestimmten Betrag bei, um die Vorsorge zu unterstützen.



Auch mehr Aufklärung als Fördermaßnahme sinnvoll
74 Prozent geben an, dass auch stattliche Zulagen, vergleichbar mit der Riester-Rente, eine ähnlich positive Wirkung auf sie ausüben würden. Ein Betriebsrentenangebot, das von Gewerkschaften und Arbeitgebern unterbreitet wird, wäre hingegen nur für 58 Prozent ein Beweggrund dafür, bAV in Betracht zu ziehen.

Von 65 Prozent der Teilnehmer wurde verstärkte, ausführliche Information über die Möglichkeiten der betrieblichen Altersversorgung als wirksame Fördermaßnahme eingeschätzt. Vor allem bei jüngeren Menschen und Arbeitnehmern aus den neuen Bundesländern hätten sowohl größere Aufklärung als auch Zulagen oder mehr Arbeitgeberbeteiligung voraussichtlich eine größere Verbreitung der Vorsorge zur Folge.



Quelle: DIA
Bildquellen: (c) picture alliance (Titelbild) und (c) DIA (Diagramm)

Autor(en): versicherungsmagazin.de

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