AGCS: Neue Sparte für mittelgroße Unternehmen

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Allianz Global Corporate & Specialty SE (AGCS), der globale Industrieversicherer der Allianz Gruppe, erweitert seinen Vorstand, wobei die regionalen Zuständigkeiten sich verändern.

So gründet das Unternehmen eine neue „Mid-Corporate“-Sparte, die in ausgewählten Ländern Versicherungslösungen für mittelgroße Unternehmen mit einem Umsatz über 100 Millionen Euro anbieten soll. Alle personellen und organisatorischen Veränderungen sollen am 1. Januar 2015 wirksam werden.

Das AGCS „Chief Regions und Markets Office“ (CRMO), das auf Vorstandsebene die 28 AGCS-Standorte weltweit führt und Marketing- und Vertriebsaktivitäten orchestriert, teilt sich künftig auf drei Regionen auf, statt bisher zwei.

Als neues Vorstandsmitglied soll Carsten Scheffel, derzeit Regional CEO für AGCS in London, die Verantwortung für das AGCS Geschäft in Großbritannien, Irland, die nordischen Länder, Russland und Zentral-/Osteuropa, Mittlerer Osten, Australien und Neuseeland sowie Südamerika übernehmen.
Vor seinem Wechsel nach London war Scheffel drei Jahre lang Regional CEO of AGCS Americas. Er ist seit 1978 bei der Allianz Gruppe und hat verschiedene Führungsaufgaben innerhalb der Firmenversicherung übernommen.

Art Moossmann, der bereits im AGCS Vorstand vertreten ist, leitet künftig das Geschäft in der zweiten, neu zugeschnittenen Region „North America“, die die Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko umfasst. Für diese Länder übernimmt er auch die Funktion des Regional CEO. Diese strategische Veränderung soll die Integration des Firmenversicherungsgeschäfts von Fireman’s Fund in AGCS North America unterstützen, die die Marktstellung von AGCS in dieser Region deutlich vergrößern wird.

Für die dritte Geschäftsregion, die Deutschland, Österreich und Schweiz, die Mittelmeerländer sowie Asien und Afrika umfasst, wird weiterhin AGCS-Vorstand Andreas Berger zuständig sein. Er verantwortet zudem weiterhin den Maklervertriebskanal für die gesamte Allianz Gruppe.

AGCS kündigt auch die Schaffung einer neuen Geschäftssparte an, die Versicherungslösungen für mittelgroße Unternehmen anbieten wird. Hugh Burgess, derzeit Regional CEO of ACGS North America, wird als neuer Global Head of Mid-Corporate diese Sparte weltweit leiten, die sich auf Unternehmen konzentriert, deren Umsatz über 100 Millionen Euro und damit unterhalb der sonst bei AGCS-Firmenkunden üblichen 500-Millionen-Euro-Grenze liegt.

Diesem Segment sollen künftig Sach- und Haftpflichtlösungen angeboten werden – allerdings nur in Ländern, in denen kein anderer Allianz Schaden- und Unfallversicherer aktiv ist. Die bisher von AGCS unter dem Label Package and Multiline in einigen Märkten angebotene Versicherungslösung soll in das Mid-Corporate-Geschäft integriert werden. Hugh Burgess war vor seiner jetzigen Aufgabe für die Transportversicherungen in Nord- und Südamerika zuständig.

Textquelle: Allianz Global Corporate & Specialty SE; Bildquelle: Cumulus

Autor(en): versicherungsmagazin.de

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