Arag: Schwerter nicht mehr zeitgemäß

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Alles neu macht der Frühling: Die Arag SE präsentierte sich am 31. März mit einem überarbeitetem Logo. Vor 13 Jahren wurde das Versicherer-Logo das letzte Mal überarbeitet. Seitdem habe sich das Unternehmen stark verändert, heißt es in einer Pressemitteilung.

Das Familienunternehmen gab sich bereits 2011 unter dem Dach einer Societas Europaea (SE) eine neue Führungsstruktur, um der Internationalisierung seines Geschäfts Rechnung zu tragen. Heute gehöre die Arag zu den am stärksten internationalisierten deutschen Versicherern. Auch markenstrategisch habe man sich neu aufgestellt. Nun wurde das Markenzeichen ebenfalls in den Modernisierungsprozess mit einbezogen.

Konflikte löst man heute anders
"Nur wenige deutsche Versicherer haben sich in den vergangenen Jahren so gründlich verändert wie die Arag“, sagt Dr. Paul-Otto Faßbender, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. „Diese Veränderung solle auch optisch sichtbar werden. Die gekreuzten Schwerter, die bislang das Logo zierten, fielen weg. Der Arag-Schriftzug ist deutlich lesbarer und tritt kräftiger hervor.

Gekreuzte Schwerter stünden für eine nicht mehr zeitgemäße Konflikthaltung und seien den Kunden international kaum vermittelbar, erläutert Klaus Heiermann, Generalbevollmächtigter des Versicherers, die Veränderung. Mittlerweile stünden verstärkt einvernehmliche, nervenschonende Modelle der Konfliktlösung im Mittelpunkt. Zudem sei die Arag auf dem deutschen Markt auch sehr erfolgreich als Krankenversicherer aktiv. Auch hier seien Schwerter als Symbol nicht wirklich passend.

Das neue Logo harmoniere deutlich besser mit dem vor zwei Jahren überarbeiteten Corporate Design. Es soll mit einer neuen Kampagne eingeführt und dann sukzessive im Konzern ausgerollt werden.

Bild- und Textquelle: Arag SE

Autor(en): versicherungsmagazin.de

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