Cyber-Berater helfen KMUs bei Umsetzung ihrer Cyber-Security

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Das Bewusstsein für die zunehmenden Cyber-Bedrohungen wächst bei den mittelständischen Unternehmen. Viele Firmen sind dabei aber auf externe Hilfe angewiesen, damit sie die richtigen Maßnahmen umsetzen können. Berater für Cyber-Security können hier gute Dienste leisten.

Bei der Auswahl eines qualifizierten Partners können Unternehmen nun auch auf VdS-anerkannte Berater für Cyber-Security zurückgreifen, die sie auf dem Weg zu einem wirksamen Schutz auf der Basis des Cyber-Standards VdS 3473 begleiten. VdS-anerkannte Cyber-Berater sind laut Unternehmensangaben erfahrene IT-Experten, die ihre Qualifikation gegenüber VdS, einer der weltweit aktiven Zertifizierungsstelle für die Unternehmenssicherheit, nachgewiesen hätten.

Ganzheitliche Risikovorsorge für Systeme und Daten im Blick
Zur Qualifikation gehörten, neben einschlägiger Ausbildung und langjähriger Berufserfahrung, fundierte Kenntnisse der aktuellen Hackermethoden und deren Abwehr. Darüber hinaus würden sich VdS-anerkannte Berater auch mit Konzepten für den Brandschutz und dem physischen Zugriffsschutz für IT-Anlagen auskennen, zum Beispiel in Serverräumen, und hätten somit auch die ganzheitliche Risikovorsorge für Systeme und Daten im Blick.

Guter Nachweis für effektive Schadenverhütung gegenüber Versicherern
Der neue Cyber-Standard VdS 3473 bietet nach Ansicht des Unternehmens genau das Schutzniveau, das kleine und mittlere Unternehmen benötigen, ohne sich finanziell oder organisatorisch zu überfordern. Die vollständige und richtige Anwendung des VdS-Standards führt laut eignen Angaben zu einer zertifizierungsfähigen Informationssicherheit.
Mit dem Zertifikat könnten Unternehmen dann gegenüber Behörden, Eigentümern, Kunden, Lieferanten oder auch Versicherern nachweisen, dass sie einen angemessenen Informationssicherheitsschutz und eine effektive Schadenverhütung implementiert haben.

VdS ist eine unabhängige Institution, die Sicherheitskonzepte für Industrie- und Gewerbebetriebe, führende Hersteller und Systemhäuser sowie Fachfirmen und Fachkräfte entwickelt und in den Bereichen Brandschutz und Security aktiv ist.


Unser Lesetipp: Auch der vierte Teil der Serie "Cyber-Versicherung" in der Juni-Ausgabe von Versicherungsmagazin beschäftigt sich den wachsenden Cyber-Risiken. Anbei ein kurzer Blick in den Beitrag mit der Überschrift "Die Grenzen der Versicherbarkeit":

"In Gesprächen mit Vertretern ist sowohl aus der Reihe der Assekuranz als auch der Maklerschaft einiges an offener Kritik an Cyber-Versicherungen zu hören. So bemängelt ein internationales Maklerhaus die Vielzahl der „inhaltlich wenig transparenten und aufgrund ihrer sehr differenzierten Ausgestaltungen kaum miteinander“ vergleichbaren Versicherungslösungen, welche „zeitgleich von mehreren Versicherern auf den Markt gebracht“ worden seien. Ein weiterer benannter Tadel betrifft den Versicherungsumfang. Bei einigen Policen würden „wichtige Risikobereiche, die für den Kunden eine besonders große Bedrohung darstellen, wie zum Beispiel Angriffe durch nicht zielgerichtete Viren, oft kategorisch ausgeschlossen. ...“

Textquellen: VdS und Versicherungsmagazin; Bildquelle: © Fotolia/ kneeO

Autor(en): versicherungsmagazin.de

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