Deutsche Familienversicherung will an die Börse

Bulle und Bär vor der Börse in Frankfurt am Main
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Die DFV Deutsche Familienversicherung AG bereitet noch in diesem Quartal den Börsengang im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse vor. Wie das Unternehmen mitteilt, plane man die Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien aus einer von der Hauptversammlung zu beschließenden Kapitalerhöhung gegen Bareinlage. Der erwartete Emissionserlös liege bei rund 100 Millionen Euro.

"Die DFV ist ein deutsches Insurtech, welches seit Jahren den Markt revolutioniert. Die Börsennotierung passt daher sehr gut zur Wachstumsfähigkeit unserer digitalen Plattform", kommentierte Stefan M. Knoll, Gründer und CEO des Versicherers die Börsenpläne.

Den europäischen Markt angepeilt

Die Gesellschaft will mit dem Emissionserlös vorrangig den Vertrieb ausbauen und Marketingmaßnahmen umsetzen. Investitionen in IT und die weitere Digitalisierung stehen ebenfalls auf der Agenda des Versicherers. Zusätzlich sei geplant, das Produktportfolio zu verbreitern und neue Versicherungsprodukte auf den Markt zu bringen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Vertriebsvorstand Stephan Schinnenburg erklärt: "Wir spürten eine enorme Nachfrage nach digitalen Services. Wir sind diejenigen, die diese Nachfrage glaubhaft und technisch hochwertig bedienen können. Die Möglichkeit, durch den Börsengang neben transaktionsbezogener Werbung verstärkt in Branding und klassische Werbung investieren zu können, wird nach unserer Ansicht zu einem enormen Anstieg des Neukundengeschäftes führen."

Die DFV plant zudem innerhalb der nächsten zwölf Monate den Eintritt in mindestens einen weiteren europäischen Markt.

Quelle: DFV

Autor(en): Versicherungsmagazin.de

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