Die besten Servicepartner der Schadenversicherer

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Der Extrem-Sommersturm Ela im Juni 2014 in Nordrhein-Westfalen verdeutlicht, wie relevant professioneller Service im Schadenfall ist. Die Schadenversicherer stehen hier vor besonderen Herausforderungen: Sie können Kunden an sich binden, wenn sie bei einem Schaden schnell und zuverlässig helfen. Doch der Markt der Dienstleistungspartner ist unübersichtlich.

Bislang besteht im Bereich der Sachschaden-Regulierung nur eine geringe Standardisierung und Transparenz. Um die Transparenz bei der Suche nach passenden Servicepartnern für Schaden-Versicherer zu erhöhen, haben Servicevalue und hnw Consulting zum zweiten Mal ein Service-Rating von Schadendienstleistern erstellt. Die Auszeichnung als "Servicestarker Schadendienstleister 2014" erhielten vierzehn Unternehmen. Erstmals wurde das Rating von einem Branchen-Beirat begleitet, der aus fünf Führungskräften der Assekuranz besteht und als Vertreter der Versicherungswirtschaft fungiert.

Ausgezeichnet wurden: April Deutschland AG, Consense GmbH, Control €xpert GmbH, Eucon GmbH, Faircheck Schadenservice Deutschland GmbH, Frank Lippe - Claims-Management Schaden- und Sachverständigenbüro, Junited Autoglas Deutschland GmbH & Co. KG, Malteser Hilfsdienst GmbH, PK Concept GmbH, Rehacare GmbH, Repair Concepts Becker & Anft GmbH, Roland Assistance GmbH, Schadenmanagement Expira GmbH, STP Sachverständigen GmbH Service.



"Die Anforderungen beim Thema Schadenregulierung nehmen auf unterschiedlichste Art zu, sowohl auf Seiten der Versicherer als auch auf Seiten der Dienstleister," Dr. Claus Dethloff, Geschäftsführer Servicevalue GmbH


Der Partnerwert ist relevant

Im Frühjahr 2014 wurden Schadendienstleister aus allen Dienstleistungskategorien zur Teilnahme am "Service-Rating 2014" eingeladen. Die teilnehmenden Unternehmen wurden mittels eines halbstandardisierten Fragenkatalogs befragt. Für das Rating von besonderer Bedeutung ist dabei der so genannte Partnerwert. Er setzt sich zusammen aus den fünf Teilwerten: "Integrations"-, "Transaktions"-, "Spezifikations"- und "Informationswer"t sowie dem allgemeinen "Mehrwert". Dahinter stehen beispielsweise Fragestellungen hinsichtlich der Kompatibilität der Dienstleistung mit den Strukturen und Prozessen des Versicherers oder der Optimierung von Produkten und Leistungen des Versicherers durch aktive Hinweise.




Zugleich wird jeder Schadendienstleister an einem 3K-Modell der Partnerorientierung verortet. Hierbei handelt es sich um die Dimensionen "Kompetenz", "Kontrolle" und "Kooperation". Die Ergebnisse werden anhand eines Scorings aufbereitet. Wer mit seinem Score auf einer Skala von 0 bis 100 über dem Normwert von 80 liegt, wird als servicestarker Schadendienstleister mit seiner jeweiligen Dienstleistungsmatrix dargestellt.

Quelle: Servicevalue

Autor(en): versicherungsmagazin.de

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