Digitale Signaturen: Ein Trend der Zeit

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Lösungen für Digitale Signaturen ersetzen zunehmend papierbasierte Unterschriften. Die hauptsächlichen Vorzüge dieser Technologie sind: erhöhte Effizienz, geringere Kosten und größere Kundenzufriedenheit. Die Studie "Digitale Signaturen" des Consultingunternehmens Arthur D. Little beschäftigt sich mit diesem Trend.

Digitale Signaturen müssen klar von gewöhnlichen Authentifizierungsprozessen unterschieden werden. Während Authentifizierung lediglich dazu genutzt wird, die Identität des Endanwenders zu verifizieren, gewährleisten Digitale Signaturen gleichermaßen die Integrität der Daten. Eine Kombination dieser beiden Sicherheitsfaktoren ist für viele Geschäftstransaktionen entscheidend, insbesondere für solche, die sensitive und vertrauliche Daten betreffen.

Ein Muss: Bestehende Systeme und Prozesse anpassen

Die Finanzbranche hat sich als erste der Entwicklung und Anwendung von Lösungen für Digitale Signaturen zugewendet. Obwohl Lösungen für Digitale Signaturen klare Vorteile bieten, müssen sie dennoch einige Probleme bewältigen. Dazu gehören die Anpassung der bestehenden Systeme und Prozesse an die neue
Technologie, Bedenken hinsichtlich der Akzeptanz durch Geschäftspartner und die vermeintlich hohen Kosten.

Eine digitale Signatur schließt drei Prozesse ein: den Unterschriftsprozess, den Authentifizierungsprozess sowie den Prozess zur Sicherstellung der Datenintegrität. Der Prozess zur Erzeugung der digitalen Signatur ist der gleiche, unabhängig davon, ob er intern oder extern stattfindet.

Die Zukunft: Extern durchgeführter Prozess

Es bestehen zwei Optionen für Unternehmen, Digitale Signaturen für Endanwender anzubieten: einen extern (durch Drittanbieter) durchgeführten und einen internen (vom Unternehmen selbst) durchgeführten Prozess. Auch wenn beide Vorteile und Nachteile aufweisen, so glaubt Arthur D. Little basierend auf der Analyse von Markttrends, dass der extern durchgeführte Prozess die Lösung der Zukunft sein wird.

Im Rahmen des externen Prozesses stellt eine Third-Party die für die Digitale Signatur benötigten Zertifikate bereit. Diese Third-Party ist verantwortlich für die Bereitstellung einmaliger Zertifikate für Angestellte und / oder Kunden des Unternehmens, nachdem diese authentifiziert worden sind. Bei einem vollständig extern durchgeführten Prozess müssen Unternehmen keine Investitionen für Aufbau und Betrieb der Lösung tätigen, was zu geringeren Gesamtkosten der Implementierung führt.

Im Trend: Cloud-basierte Digitale Signaturen

Digitale Signaturen können in unterschiedlichsten Arbeitsprozessen in fast jeder Branche zum Einsatz kommen.
Anwendungsfälle umfassen verschiedenste Arten von Kommunikation, in der Willenserklärungen kombiniert mit der Authentifizierung der beteiligten Parteien benötigt werden oder gesetzlich vorgeschrieben sind. Der wirkliche Markt gehört bedingt durch den Komfort der Lösungen den cloud-basierten Digitalen Signaturen. Der Kunde kann sich den Vertrag, die Steuererklärung oder Import- und Export-Abgaben auf jedem Gerät ansehen, seien es PCs, Tablets oder Smartphones; er kann eine SMS für die Authentifizierung erhalten und dann ohne eine spezielle Hardoder-Software unterschreiben.

Unser Lesetipp: Im Mittelpunkt der Titelgeschichte "Vertrieb muss sich bewegen" in der Juli-Ausgabe von steht die digitale Entwicklung in der Versicherungssparte und welche Auswirkungen diese auf die Maklerschaft hat.
Nachfolgend eine Auzug: "Der Strukturwandel in den Vertriebswegen der Assekuranz ist in vollem Gange. Versicherer werden sich künftig (noch) stärker auf den Ausbau der digitalen Vertriebskanäle konzentrieren müssen, sind sich alle Experten einig. Wie weit dies reichen wird und welche Auswirkungen die Digitalisierung auf die Vermittler haben wird, darüber gibt es unterschiedliche Prognosen. Versicherungsmagazin zeichnet ein Stimmungsbild."

Textquelle: Arthur D. Little, Bildquelle: © Picscout/ Stephan Thomaier

Autor(en): versicherungsmagazin.de

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