Kostendruck lässt Versicherer digital umdenken

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Digitalisierung: Sprechen tut die Versicherungsbranche schon lange über das Thema, getan wurde eher wenig. Das ändert sich nun, auch gezwungenermaßen. Denn die Versicherer müssen ihre Prozesse und Produkte den sich veränderten Kundenbedürfnisse anpassen. Den Druck spüren auch die Vertriebe. Denn ihre Margen sinken, so dass sie ihre Prozesskosten reduzieren müssen, um weiterhin profitabel zu sein.

Êin wichtiges Instrument in diesem Kontext sind Maklerverwaltungsprogramme (MVP). Maßgeblich für die Auswahl eines MVPs sind Kostenvorteile sowie der Umstand, wie zukunftsfähig eine Lösung ist. Die auf dem Markt verfügbaren Angebote sind äußerst vielschichtig. Sie reichen vom Einzel-Prozess-Support bis zu Lösungen, die den Vertrieben die komplette Hard- und Software-Organisation abnehmen und vollständig für sie betreiben.

Kosten sparen und mehr Zeit für Kunden erübrigen
Ein wesentlicher Mehrwert für den Kunden entsteht dann, wenn Bestandsdaten mit Beratungs- und Vergleichstools verknüpft werden. Für eine vollständige Digitalisierung ist aber auch die medienbruchfreie Kopplung der Prozesse mit den Versicherungsunternehmen nötig. So können die Vertriebe erhebliche Kosten sparen und Zeit für die Kundenberatung gewinnen.

Doch Investitionen in zukunftsfähige Softwareentwicklung kostet viel Geld. Ein Resultat daraus: Der Markt für Maklerverwaltungsprogramme, konsolidiert sich stark. „Die aktuelle Verdichtung tut dem Markt gut. Momentan gehen wir davon aus, dass sich der MVP-Markt weiter konzentriert“, ist André Männicke, Geschäftsführer der Smart Insurtech GmbH, überzeugt.

Optimierung der Schnittstellen wichtig, aber nicht alles
Auch wenn die Versicherungsbranche selbst zahlreiche Normen initiiere, um einheitliche Schnittstellen zwischen Vertrieben und Unternehmen zu schaffen, sei eine durchdringende und branchenübergreifende Umsetzung noch nicht geschehen. Die Optimierung der Schnittstellen sei aber nur ein Treiber der Kostenreduzierung.

Betrieb und Pflege der IT-Infrastruktur ist für viele Vertriebe ein lästiges und auch noch teures Thema. Dabei könnte eine Service-Lösung, die beispielsweise auf einem Transaktionsmodell basiert, für Vertriebe sogar kostenfrei sein. „Wir verfügen über das technische Know-how für die Entwicklung einer branchenübergreifenden Plattform, die über ein MVP-Tool weit hinausgeht“, so Stephan Gawarecki, Vorstand der Hypoport AG. „Mit unserem Produkt Smartinsur sind wir nun auch in der Versicherungsbranche in der Lage, für beide Zielgruppen – Versicherer und Vertriebe – eine echte digitale Wertschöpfung zu bieten.“

Volldigitalisierung der Branche braucht richtige Lösung
Für Maklerpools und kleinere Vertriebsorganisationen sei diese Lösung ein absoluter Gewinn, ist das Insurtech aus Berlin überzeugt.

Datenflüsse und Prozesse müssten zwischen den Marktteilnehmern hoch automatisiert ablaufen, damit diese weiterhin wirtschaftlich arbeiten können. Die Plattformtechnologie sei die richtige Antwort auf diese Herausforderung, weil sie die Volldigitalisierung der Branche ermöglicht.

Hintergrundinformationen
Die Smart InsurTech GmbH betreibt eine webbasierte Versicherungsplattform zur Verwaltung und Beratung von Versicherungs- und Vorsorgeprodukten bzw. -verträgen. Die Smart Insurtech GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Hypoport AG, die an der Deutschen Börse im Prime Standard gelistet ist. Ende 2015 wurde Hypoport in den SDAX aufgenommen.

Auch Versicherungsmagazin (VM) beschäftigt sich in einer dreiteiligen Serie mit Maklerverwaltungsprogrammen (März-, April- und Mai-Ausgabe von VM).
Nachfolgend ein kurzer Blick ins Heft:
"Der Softwaremarkt ist im Umbruch. Der letzte Coup ist die Übernahme IWM Software AG zum 1. Januar 2018 durch die Smart Insurtech GmbH, eine digitale Plattform für Versicherungsmakler und Tochter der Hypoport AG. Bereits zuvor waren die Softwarehersteller NKK und Volz übernommen worden. …
Eine weitere große Veränderung im Maklersoftwaresektor vollzog sich durch die Übernahme der Softwarehersteller Assfinet GmbH im Jahre 2015 und Lutronik Software GmbH 2017 durch die Acturis-Gruppe, einem britischen Software-as-a-Service-Anbieter. Die übernommenen Softwarehersteller werden nun als Tochtergesellschaften der Acturis Deutschland GmbH weitergeführt. … Langfristig wird der Weg hin zu schwerpunktmäßig cloud-basierten Lösungen und Plattformen führen, das zeigen auch die Statements der Verantwortlichen von Acturis und Hypoport. …“

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Quellen: Smart Insurtech GmbH, Versicherungmagazin (Marion Zwick)

 

Autor(en): Versicherungsmagazin

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