Kunstgegenstände sollen auch in kleinen Galerien Schutz genießen

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Die Helvetia Versicherung bietet mit einer neuen Kunstversicherung ein Versicherungskonzept an, das sich in erster Linie an Betreiber kleinerer Kunstgalerien und an Kunsthändler richtet. Die kleinen Player der Branche sind besonders großen unternehmerischen Risiken ausgesetzt. Schließlich kann sich schon die Beschädigung oder der Verlust eines einzigen Kunstwerks existenzbedrohend auswirken.

Im Rahmen einer Allgefahrendeckung versichert die Helvetia Exponate in den eigenen Galerie- und Verkaufsräumen bis zu einer Summe von 250.000 Euro gegen Beschädigung und Abhandenkommen. Neben Gemälden, Zeichnungen und Fotografien gilt der Schutz unter anderem auch für Antiquitäten, Skulpturen und Sammlerstücke. Der Versicherungsschutz gilt auch, wenn auf den Einbau einer Einbruchmeldeanlage verzichtet wurde. Bündige Zylinderschlösser an den Türen sind ausreichend.

Risiken bei externer Lagerung
Ein besonderes Risiko entsteht für Kunsthändler, wenn Exponate außerhalb der eigenen Geschäftsräume gelagert werden. Der Versicherer bietet seinen Kunden deshalb an, die Zwischenlagerung bei einem Spediteur bis zu einer Summe von 100.000 Euro mitzuversichern. Vorübergehende Aufenthalte auf Messen, bei Gutachtern oder Restauratoren sind bis zu einer Gesamtversicherungssumme von 25.000 Euro inbegriffen, ohne vorherige Anmeldung und Prämienzulage.

Weiterhin beinhaltet die "CargoArt" einen Rundum-Schutz bei sämtlichen Transporten durch Speditionen, Paketdienste sowie mit eigenen oder gemieteten Fahrzeugen. Der neuen Tarif schützt die versicherten Gegenstände nicht nur in Deutschland, sondern ist international gültig.

Quelle: Helvetia Versicherung
Bildquelle: © fotogestoeber / fotolia.com

Autor(en): versicherungsmagazin.de

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