Makler mögen ihren Beruf

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Versicherer und Versicherungsvermittler werden von Medien und Verbraucherschützern häufig sehr kritisch beurteilt. Viele Makler sehen ihr Image aber positiv, wie eine kleine Versicherungsmagazin-Befragung zeigt: Die Freude am Beruf überwiegt in der Maklerschaft deutlich.

"Gehasst, verdammt, verflucht wichtig – Versicherungen". Vielleicht trifft dies die Befindlichkeit vieler Verbraucher am besten, wie bei Binoro.de („unabhängiges Portal für Finanzen, Lifestyle & Karriere“) das Thema Versicherungen dargestellt wird. Dort beschreibt der Jungmakler des Jahres, Bastian Kunkel (siehe auch Versicherungsmagazin 9/17): "Jeder kennt dieses unangenehme Gefühl, wenn der Bohrer des Zahnarztes auf den Zahn trifft und auf diesem herumtanzt und man hofft, dass es ganz schnell wieder vorbei ist. Ein ähnliches Gefühl entsteht bei uns Deutschen, wenn das Wort Versicherungen fällt."

Mehr Selbstbewusstsein gefordert
Der Vergleich passe deswegen so gut, weil der Zahnarztbesuch und Versicherungen nicht nur die erwähnten schmerzhaften Gefühle gemeinsam hätten, sondern beide eben auch unglaublich wichtig seien. Und wenn man den Zahnarztbesuch oder das Thema Versicherungen weiter vor sich herschiebe, der Schaden unvermeidlich eher größer als kleiner werde.

Der Vertriebscoach Jörg Laubrinus meinte einmal in einem Seminar süffisant, dass der Begriff Makler in der Bevölkerung negativ besetzt sei, insbesondere wegen der allgemein wenig beliebten Immobilienmakler. Wenn dann noch das Wort "Versicherung" dazukäme, hätte man eine zweifach negative Berufsbezeichnung zum Ergebnis. Laubrinus fordert von den Maklern mehr Selbstbewusstsein für ihre Tätigkeit...

Den Beitrag "Freude am Beruf überwiegt deutlich", finden Sie in der aktuellen Januar-Ausgabe von Versicherungsmagazin. Hier geht es wahlweise zum Heftarchiv oder zur eMag-Ausgabe.

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Autor(en): Bernhard Rudolf

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