Neues Bürokonzept für neues Denken

Großzügige Kreativflächen sollen den Austausch der Nürnberger-Mitarbeiter fördern.
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Weichen stellen für die veränderte Arbeitswelt von Morgen, dies will die Nürnberger Versicherung mit einem Pilotprojekt erreichen. Das klassische Zellenbüro hat ausgedient.

"Weiche Formen, große Sitzlandschaften in Pastelltönen, futuristisch aussehende Glaskabinen", mit neuem Design und neuen Ideen will sich der Versicherer auf den Kulturwandel im Büro einstellen. Man habe eine moderne Bürolandschaft entwickelt, die gleichermaßen mitarbeiterorientiert und effizient sei, lobt Personalvorstand Walter Bockshecker den Pilot.

Einzelzimmer sind passé

Die aktuelle Infrastruktur im Büro, die gekennzeichnet ist durch viele Einzel- oder Zweierzimmer, sei für neue Formen von Arbeit nicht mehr ausreichend. "Wir sind überzeugt, dass unsere Arbeitswelten mit ihrem offenen Raumkonzept und vielen Kreativflächen Routinen durchbrechen und das agile Arbeiten fördern", erläutert Bockshecker. Dabei gehe es nicht nur um die Gestaltung physischer Raumelemente, sondern um die Veränderung von Arbeitsweisen und -verhalten.

Für die Einzeltätigkeit am Schreibtisch, die Teamarbeit, den kreativen Rückzug sowie Besprechungen wurden auf 860 qm eigene Bereiche geschaffen. Die Ausstattung mit WLAN und mobilen Rechnern soll es den Mitarbeitern ermöglichen, an verschiedenen Orten tätig zu sein und sich flexibel auszutauschen. Das Ziel des Projekts: "Kommunikation und Konzentration, Wohlbefinden und Produktivität, Motivation und Innovation gleichermaßen zu verbessern", so eine Pressemeldung des Versicherers.

Übertragbare Ergebnisse

Die Projektteilnehmer wurden aktiv an der Planung und Gestaltung der Flächen beteiligt. "Die größte Herausforderung wird sein, umzudenken, die eingespielten Arbeitsroutinen zu durchbrechen und die Flächen wirklich zu nutzen", meint Sandra Schmitt. Die Kauffrau für Versicherung und Finanzen hat das Projekt von Anfang an begleitet. "Der erste Schritt ist schon geschafft: Wir haben unsere Büros ausgemistet und uns, wie vor einer großen Rucksacktour, von allerlei Ablageballast befreit", sagt Schmitt. Die Erkenntnisse aus dem Projekt sollen auf andere Bereiche des Hauses übertragbar sein und den Changeprozess des Versicherers nachhaltig prägen.

Autor(en): Versicherungsmagazin.de

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