Pflege zu Hause: Funktional kann auch schön sein

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Rund 1,8 von 2,5 Millionen pflegebedürftigen Menschen ziehen das Wohnen in den eigenen vier Wänden dem Umzug in betreute Einrichtungen vor – so ein Ergebnis des Demographieportals der Bundesregierung. Die dazu nötigen Funktionsmöbel erinneren bislang aber an Krankenhäuser und tragen wenig zur Wohlfühlatmosphäre bei. (Bildquelle: © Kirchner)



„Hochwertige Materialien, schöne Farben und klare Formen sind wichtig beim Möbelkauf. Warum sollten pflegebedürftige Menschen mit besonderen Ansprüchen an Bett und Waschtisch darauf verzichten?“, so Volker Schulz, Vorstandsmitglied der Süddeutschen Krankenversicherung (SDK).

Die neuen Möbel für das barrierefreie Wohnen kombinieren jetzt ansprechendes Design mit diskret integrierten Zusatzfunktionen wie einem höhenverstellbaren Bettrahmen.
Auch im Bad wird Barrierefreiheit schick: Bei diversen Badlösungen entfällt beispielsweise das Übersteigen des Wannenrandes durch bodengleiche und türenfreie Walk-In-Duschen. Im Bedarfsfall verhilft ein integrierter Hebesitz zu mehr Komfort. Dabei setzen die modernen Badserien auf schlichte Eleganz mit Akzenten in Glas und Edelstahl.

Finanzielle Alternative: Barrierefreier Umbau vor stationärer Versorgung
Wer sein Eigenheim alters- oder pflegegerecht umbauen will, steht vor einer größeren Investition.
Allerdings: „Die barrierefreie Umgestaltung des eigenen zu Hauses hat oftmals finanzielle Vorteile
gegenüber der stationären Unterbringung“, erklärt Volker Schulz. „Die einmaligen Kosten für den Umbau
einer Wohnfläche von etwa 80 bis 90 m2 liegen bei circa 15.600 Euro. Darin enthalten sind die
Förderung baulicher Maßnahmen sowie die nötigen Veränderungen an und in der selbstgenutzten
Wohnung.“

Pflegezusatzversicherung übernimmt auch Kosten
Die durchschnittlichen Mehrkosten der stationären – also der Heimpflege – gegenüber der ambulanten Pflege zu Hause betragen pro Jahr etwa 7.200 Euro. Demnach refinanziert sich ein Umbau des eigenen Wohnraums in etwa zwei Jahren. Ist eine Pflegezusatzversicherung vorhanden, übernimmt diese je nach Pflegestufe einen Teil der Ausgaben.

Textquelle: SDK

Autor(en): versicherungsmagazin.de

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