Sind Bestandskunden gelackmeiert?

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Ergo, HDI, Basler, Generali, Zurich - die Liste der Anbieter ist durchaus prominent, die sich aus dem Neugeschäft mit klassischen Policen zurückgezogen haben. Nicht nur Marktführer Allianz bewirbt die klassischen Tarife nicht mehr aktiv. Was ist die Konsequenz für den Versicherungsmakler?

Der Kunde, für den ein klassischer Tarif nach wie vor am besten zu seinen Bedürfnissen passt, wird eben woanders eingedeckt. Aber ist das schon alles? Muss der Makler nun auch die Gesellschaften
im Blick haben, die schon erste Schritte unternommen haben, sich langfristig aus dem Markt zu verabschieden?

Sinkende Renditen geraten in den Fokus
Die langen Laufzeiten sind seit jeher charakteristisch für Rentenversicherungsprodukte. Die Kritiker hatten das drohende Verlustgeschäft bei vorzeitiger Kündigung im Blick. Während an dieser Stelle durch das Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) mittels höherer Rückkaufswerte Besserung stattfindet,
geraten nun die sinkenden Renditen im Zuge der Niedrigzinsphase in den Fokus.

Erstmalig liegt der Branchendurchschnitt bei der laufenden Verzinsung im Neugeschäft bei unter drei Prozent. Zwar ist die laufende Verzinsung im Marktschnitt schon seit Jahren rückläufig. Auffällig ist jedoch, dass gerade die Gesellschaften, die die klassischen Tarife aus den Verkaufsregalen geräumt haben, besonders niedrige Werte aufweisen...

Lesen Sie hier den Beitrag aus der Augustausgabe von Versicherungsmagazin. Er steht Abonnenten vorab online zur Verfügung.

Bild: © fm2 /Fotolia.com

Autor(en): Stefan Wehr

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