So investierten die Versicherer

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Deutsche Versicherer hatten 2015 ihr Kapital vorwiegend in Zinsanlagen investiert. Rund 80 Prozent des gesamten Volumens entfielen auf Pfandbriefe, Rentenfonds oder Darlehen. Die Kapitalanlagen der Assekuranz haben im Vorjahr erstmals die Marke von 1,5 Billionen Euro überschritten. Im Vergleich zu 2014 ist dies ein Anstieg um fast 60 Milliarden Euro beziehungsweise rund vier Prozent.

Nach Agaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hielten die deutschen Erst- und Rückversicherer zum Jahresende 2015 Kapitalanlagen im Volumen von 1,509 Milliarden Euro. Sichere Kapitalanlagen mit langfristig planbaren Zinserträgen machten vier Fünftel des gesamten Anlagevolumens aus. Unter diesen Rentenanlagen dominieren Anleihen: Rentenfonds bildeten 22 Prozent der gesamten Kapitalanlagen, Unternehmensanleihen 7,2 Prozent und Staatsanleihen sowie Anleihen anderer öffentlicher Schuldner 5,7 Prozent.

Aktienquote bei vier Prozent
20 Prozent der Anlagen entfallen auf Investitionen mit höheren Risiken. Der Aktienanteil lag zum Jahresende 2015 bei gut vier Prozent, auf Immobilien und Unternehmensbeteiligungen entfielen rund 13 Prozent. Das Verhältnis von Renten- zu anderen Kapitalanlagen sei seit einigen Jahren weitgehend stabil, so der GDV.

Auch als Kreditgeber spielt die Versicherungswirtschaft eine bedeutende Rolle. Gut 18 Prozent der Kapitalanlagen fließen in Darlehen - überwiegend an Kreditinstitute und die öffentliche Hand. Aber auch für Privathaushalte sind Versicherer Kapitalgeber. In Hypotheken zur Immobilienfinanzierung stecken 3,7 Prozent der Kapitalanlagen - das entspricht rund 56 Milliarden Euro.





Quelle: GDV
Bild : Meris Neininger

Autor(en): versicherungsmagazin.de

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