Trends bei Versicherungsberatung und -verkauf

Welche Produktansätze lassen sich dem Kunden per Software optimal vermitteln? Für den Softwarentwickler iS2 Intelligent Solution Services AG eine wichtige Überlegung, die durch eine Umfrage genauer beleuchtet wurde. Rund 140 Entscheidungsträger namhafter Versicherungen wie Allianz, Gothaer und HDI-Gerling nahmen an der Befragung teil. Das Ergebnis fiel eindeutig aus: Der Beratungsansatz "Risikovorsorge Arbeitskraft" wird als besonders vielversprechend eingeschätzt. Die Antworten sehen mit 96 beziehungsweise 94 Prozent in den Bereichen "Existenz"- und "Zukunftsabsicherung" die besten Vertriebschancen.

Befragt wurden Maklerbetreuer und Mitarbeiter in der Steuerung, aber auch Berater im Außendienst. Mit einer Gesamtbeteilung von 31,5 Prozent aller angesprochenen Personen habe die Umfrage eine "sehr gute Reaktion" erzielt, heißt es in einer Pressemitteilung. Diese hohe Resonanz zeige das Interesse der Branche an neuen Vertriebsideen. Gerade das Thema "Arbeitskraft" biete sich hier an, da es für viele Bürger einen der wichtigsten Aspekte der Zukunftssicherung darstelle. Diese Meinung wurde auch in der Auswertung der Umfrage deutlich: 85 Prozent der Teilnehmer halten die "Absicherung des Einkommens der Familie im Alter" für sehr wichtig in der Risikoanalyse, 67 Prozent die "Absicherung des aktuellen Familieneinkommens", während der "Sicherheit der Vermögensgegenstände" nur 36 Prozent hohe Priorität zumessen.

Kundenfreundlichkeit durch mehr Bilder und weniger Fragen
Knapp 80 Prozent der befragten Teilnehmer sehen bei einer umfassenden Risikoanalyse zu umfangreiche Fragen als problematisch an. Eine Konzentration auf die entscheidenden Aspekte würde hier im Beratungsgespräch helfen. Zusätzliche Unterstützung könnten Grafiken und Bilder bieten, so die Meinung von drei Viertel der Umfrageteilnehmer. 50 Prozent sagten zudem, dass solche optischen Komponenten in der Beratungsmaske auch den Überblick erleichterten. Eine weitere Option, den Kunden schnell und individuell anzusprechen, sei die Kombination des Analyseergebnisses mit einem Produktvorschlag. Diesen direkten Lösungsansatz beurteilten 78 Prozent der Angesprochenen als positiv.

Allerdings benoteten in der Umfrage bei der Auswahl der Produkte zur Existenzabsicherung nur 78 beziehungsweise 64 Prozent der Befragten die Varianten "Unfall" und "Dread Disease" als gut bis sehr gut. Die Produkte zu Krankengeld und Berufsunfähigkeit bekamen dagegen von 87 beziehungsweise 96 Prozent der Teilnehmer diese Bewertung. Als zusätzlich notwendige Produkte nannten 18 Prozent Pflegeversicherungslösungen.

Quelle: Intelligent Solution Services AG

Autor(en): versicherungsmagazin.de

Alle Branche News