Versicherer und Banken wollen noch digitaler werden

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Digitale Anwendungen sind im Banken- und Versicherungsbereich immer mehr auf dem Vormarsch. Die Mehrheit der Befragten aus dem Bank- und Versicherungswesen hat erkannt, dass sie sowohl bereits vorhandene Fähigkeiten als auch Technologien verbessern sollten, um mit der technologischen Entwicklung Schritt zu halten. Das zeigen Ergebnisse einer Studie, für die das Unternehmen Infosys Ende 2017 branchenübergreifend 1.000 IT- und Business-Entscheider in Organisationen mit einem globalen Jahresumsatz von 500 Millionen US-Dollar befragte, die digitale Technologien einsetzen.

So sind beispielsweise bei den Versicherungsunternehmen unterstützende Technologien für die IT-Sicherheit (66 Prozent), Big Data Analytics (65 Prozent), Enterprise Clouds (58 Prozent) und Anwendungen aus der Künstlichen Intelligenz (KI, 45 Prozent) die am häufigsten genutzten digitalen Techniken. Banken hingegen setzten auf Big Data Analytics (73 Prozent), IT-Sicherheit (72 Prozent) und Enterprise Cloud (65 Prozent).

KI wird ausgebaut
Generell planen laut der Studie alle befragten Unternehmen, in den kommenden zwölf Monaten in digitale Technologien zu investieren. Während bei den Banken vor allem in Betrugsprävention, besseren Kundenservice und Innovationen der Absatzkanäle investiert wird, planen 74 Prozent der Versicherungsunternehmen, sich bei der Cybersicherheit und Gamification zu engagieren. 36 Prozent glauben, dass Blockchain-Technologien für Smart Contracts zwischen Versicherern, Rückversicherern und Versicherten in den kommenden drei Jahren an Bedeutung gewinnen werden.

63 Prozent wollen in Big Data und 56 Prozent in Lösungen aus dem Bereich Künstliche Intelligenz investieren. Sie kommt laut den Versicherern vor allem zum Einsatz, um Datenmuster bei Fällen von Versicherungsbetrug zu erkennen. Überdies sehen 48 Prozent der Versicherungsunternehmen eine wachsende Bedeutung in ihrem Geschäft durch KI-Technologien für Underwriting Software. Allerdings berichtet über die Hälfte der Versicherer (56 Prozent) gleichzeitig von Budget-Problemen.

Autor(en): Eva-Susanne Krah

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