Viele Deutsche zuversichtlich

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Zwei Drittel der Deutschen (62 Prozent; plus drei Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr) halten trotz aller Berichte über Krisen im In- und Ausland für 2015 den eigenen Arbeitsplatz für sicher. Dies ist ein Ergebnis der repräsentativ durchgeführten aktuellen "Allianz Zuversichtsstudie", einem Gemeinschaftsprojekt der Allianz Deutschland AG und der Universität Hohenheim.

"Die sinkenden Arbeitslosenzahlen stärken die Zuversicht der Menschen", sagt Burkhard Keese, Finanzvorstand der Allianz Deutschland AG. Der deutsche Arbeitsmarkt sei robust und melde Rekorde. Noch nie hätten so viele Menschen in Lohn und Brot gestanden. Einkommens- und Tarifanpassungen sorgten gerade zu Weihnachten für einen optimistischen Blick ins eigene Portemonnaie.

Optimistische Einschätzung der eigenen finanziellen Lage
Ihre eigene finanzielle Lage schätzt die Mehrheit der Menschen in Deutschland konstant optimistisch ein: 59 Prozent der Befragten sind zuversichtlich, womit sich dieser Wert im gesamten Jahr 2014 nahezu unverändert zeigt. Etwas weniger hoffnungsvoll blicken die Menschen zum Jahreswechsel allerdings in die Zukunft der Republik: Trotz eines Rückgangs von drei Prozentpunkten sind mehr als ein Drittel der Bürger (35 Prozent) davon überzeugt, dass 2015 ein gutes Jahr für Deutschland werden wird. Auch die persönliche Zuversicht bleibt im Rückblick auf das vergangene Jahr stabil: Zwei Drittel der Menschen in Deutschland blicken optimistisch in ihre persönliche Zukunft. Im Vergleich zum dritten Quartal hat der Wert um zwei Prozentpunkte leicht zugelegt und bewegt sich auf hohem Niveau.

Abkühlung der Konjunktur befürchtet
Ebenfalls leicht zurückgegangen ist die Zuversicht für die allgemeine Wirtschaftslage im vierten Quartal 2014. Waren vor einem Jahr noch 43 Prozent der Deutschen optimistisch, was die wirtschaftliche Entwicklung anbelangt, sind es aktuell nur noch 39 Prozent. Auch im Vergleich zum dritten Quartal 2014 geht der Wert hier leicht zurück. "Deutschland ist abhängig von Exporten und damit auch auf die wirtschaftliche Entwicklung anderer Staaten angewiesen", erläutert Professor Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim. Die Menschen befürchteten deshalb eine Abkühlung der Konjunktur.

Bildquelle: © Cumulus

Autor(en): versicherungsmagazin.de

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