Ideal trennt sich von unprofitablen Rechtsschutzverträgen

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Die Ideal Versicherung AG treibt ihre Sanierung voran und will nun auch die letzten nicht kostendeckenden Verträge ihres Rechtsschutzbestandes aus dem Portfolio entfernen.

"Damit setzen wir die Rechtsschutzsparte wieder auf ein solides Fundament und und stärken unseren gesamten Kompositbereich", begründet Dr. Arne Barinka, Vorstandsmitglied der Versicherungsgruppe, die geplanten Maßnahmen. Über die Anzahl der betroffenen Verträge gab der Versicherer auf Nachfrage keine Auskunft.

Zielgruppe 60plus
Der Vorstand geht davon aus, dass viele Kunden den Änderungsangeboten zustimmen und ihre Verträge zu den neuen Bedingungen fortsetzen werden. Erst im Oktober 2017 hatte der Versicherer seine Rechtsschutzsparte umstrukturiert. Im Fokus steht nun die Zielgruppe 60plus. In diesem Zusammenhang wurden den neue Tarife für den "Ideal Recht Schutz" eingeführt.

Der Leistungsumfang sei nun, so der Versicherer, differenzierter auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt. Zusatzleistungen wie das Erstellen eines Testaments oder höhere Entschädigungsgrenzen werden durch den Ergänzungsbaustein "Premium Plus" abgebildet. Um bei der Neustrukturierung der Rechtsschutztarife auch regionale Einflüsse auf das Schadenverhalten in der Prämienkalkulation berücksichtigen zu können, wurden zudem vier Tarifzonen eingeführt. (siehe auch: Rechtsschutzversicherer reagieren auf regionale Streitschwerpunkte ).

Autor(en): Versicherungsmagazin.de

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