Neues aus den Produktschmieden der Assekuranz

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Mit einer Kombination aus Krankentagegeld- und Berufsunfähigkeits-Versicherung sowie einem verbesserten Schutz bei schweren Krankheiten versuchen Versicherer, neue Kunden zu gewinnen.

Längere Krankheitsphasen sind für Arbeitnehmer mit Einkommensverlusten verbunden. Wer krankheitsbedingt oder nach einem Unfall länger als sechs Wochen ausfällt, erhält als gesetzlich Versicherter längstens für weitere 72 Wochen das Krankengeld der gesetzlichen Krankenkassen. Das entspricht maximal 90 Prozent des Nettolohns abzüglich der Sozialversicherungsbeiträge. Sollte der Ausfall noch länger andauern und eine Berufsunfähigkeit festgestellt werden, steigt die finanzielle Belastung weiter an.

Kombination mit einer Gesundheitsprüfung abschließen

Um sowohl die Nachteile einer längeren Krankheit zu mildern als auch das Risiko der Berufsunfähigkeit abzusichern, kooperieren zwei Versicherer seit 1. Juli 2019: Kunden der VPV Versicherungen können ab sofort die Berufsunfähigkeits-Versicherung in Kombination mit der Krankentagegeldversicherung der Deutschen Familienversicherung (DFV) über einen Antrag abschließen.

Um die Produktkombination abzuschließen, müssen Kunden nur eine Gesundheitsprüfung durchlaufen. "Die Angebote der VPV und DFV sind eine starke Kombination bei der finanziellen Absicherung längerer gesundheitsbedingter Arbeitsausfälle", sagt Stephan Schinnenburg, Vertriebsvorstand der DFV.

68 Erkrankungen sind versichert

Um schwere Krankheiten zu versichern hat die Zurich Gruppe die Produkte "Eagle Star Krankheits-Schutzbrief" und "Eagle Star Erweiterter Krankheits-Schutzbrief" im Portfolio. Wie das Unternehmen angibt, wurden die Leistungen der Policen ausgeweitet ohne dass sich die Prämien erhöhen. Insgesamt 68 Erkrankungen sind nun versichert. Darüber hinaus böten beide Produktvarianten weiterhin garantierte Beiträge bei garantierten Versicherungssummen für die gesamte Laufzeit des Vertrages.

Neu im Leistungskatalog ist die Erkrankung Muskeldystrophie. Außerdem wird künftig bei chronischer Pankreatitis statt der bisherigen Teilleistung die Vollleistung ausgezahlt. Auch bei Diabetes Typ 1 erbringt der Versicherer künftig eine Teilleistung. Bei insgesamt 27 Erkrankungen wurde der Leistungsumfang für die Kunden verbessert und oder der Prognosezeitraum neu definiert.

Auch Arztberichte in Englisch werden akzeptiert

Ärztliche Berichte und Untersuchungen können Zurich-Kunden ab sofort durch einen in der Ärztekammer registrierten Arzt innerhalb der EU und ausgewählten Ländern (England, Schottland, Wales, Nordirland, Australien, Island, Canada, Liechtenstein, Neuseeland, Norwegen, Schweiz und USA) durchführen lassen. Bisher war die Untersuchung nur durch einen in Deutschland niedergelassenen Arzt möglich. Zudem akzeptiert das Unternehmen jetzt auch Arztberichte in englischer Sprache.

Produktgeber ist die in Irland ansässige Zurich Life Assurance plc. (vormals Eagle Star), die eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Zurich Insurance Group ist.

Autor(en): Versicherungsmagazin.de

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