Haftpflicht: Ist ein Versäumnisurteil für Versicherer bindend?

740px 535px

Ein Versicherer ist nur verpflichtet, die Folgen eines Versäumnisurteils im Haftpflichtprozess für seinen Versicherungsnehmer zu übernehmen, wenn er die Möglichkeit hatte, seine Rechte auf Verteidigung wahrzunehmen.

Wurde der Versicherer jedoch weder von seinem Versicherungsnehmer noch vom Kläger über den laufenden Prozess informiert, scheidet eine Bindungswirkung grundsätzlich aus – auch der Bundesgerichtshof hat die nachgehende Beschwerde zurückgewiesen.

Die Klage des Geschädigten beim Oberlandesgericht Frankfurt am Main mit Beitritt des Versicherungsnehmers blieb ohne Erfolg.

Den vollständigen Urteilstext (Nr. 2/09) können Sie bei der Versicherungs- und Rentenberatung Rudi & Susanne Lehnert abrufen - Telefon: 09 11/40 51 73 oder E-Mail: kanzlei@berater-lehnert.de

Für Versicherungsmagazin-Abonnenten ist dieser Service einmal jährlich kostenlos. Danach wird ein Betrag von 50 Euro plus MwSt. pro Urteil berechnet (bitte Abo-Nummer bereithalten).

Bitte denken Sie daran, Ihren Namen sowie Kontaktdaten anzugeben, wenn Sie mit der Versicherungs- und Rentenberatung Rudi & Susanne Lehnert in Kontakt treten.

Vor der Verwendung eines hier zitierten Urteils empfehlen wir den Einsatz vorher mit unserer Versicherungs- und Renten-Beratung, Rudi & Susanne Lehnert, zumindest telefonisch abzusprechen, damit sichergestellt ist, dass dieses auch für den in Frage kommenden Fall geeignet ist, oder ob nicht doch ein anderes Urteil besser geeignet sein könnte.

Haftung: Da es sich bei jedem rechtskräftigen Urteil nur um die Beurteilung eines Einzelfalls handelt, besteht deshalb bezüglich des Erfolges keine Haftung und Gewähr.

Autor(en): Rudi und Susanne Lehnert

Mehr zu Haftpflicht

Alle Recht News