Haftungsrecht: Ausgleichsanspruch bei Brand durch Feuerwerkskörper

740px 535px
Aufgrund des Brauchtums in Deutschland ist es jedem an Silvester gestattet, Feuerwerkskörper ohne gesonderte Genehmigungen zu zünden.

Zwar sind im Allgemeinen die hierfür erforderlichen Verkehrssicherungspflichten herabgesetzt, jedoch entbindet dies nicht von einer prinzipiellen Haftung. Wird durch einen nicht ausreichenden Abstand der Feuerwerkskörper von umliegenden Gegenständen ein Brand verursacht, so haftet derjenige, der die Raketen feuerte, nach dem nachbarschaftsrechtlichen Ausgleichsanspruch gemäß § 906 Abs. 2 S. 2 BGB.

Das Oberlandesgericht Stuttgart stellte die Haftung des Verursachers klar.


Den vollständigen Urteilstext (Nr. 2/40) können Sie bei der Versicherungs- und Rentenberatung Rudi & Susanne Lehnert abrufen - Telefon: 09 11/40 51 73 oder E-Mail: kanzlei@berater-lehnert.de

Für Versicherungsmagazin-Abonnenten ist dieser Service einmal jährlich kostenlos. Danach wird ein Betrag von 50 Euro plus MwSt. pro Urteil berechnet (bitte Abo-Nummer bereithalten).

Vor der Verwendung des hier zitierten Urteils empfehlen wir den Einsatz vorher mit der Versicherungs- und Renten-Beratung, Rudi & Susanne Lehnert, zumindest telefonisch abzusprechen, damit sichergestellt ist, dass dieses auch für den in Frage kommenden Fall geeignet ist, oder ob nicht doch ein anderes Urteil besser geeignet sein könnte.

Haftung: Da es sich bei jedem rechtskräftigen Urteil stets nur um die Beurteilung eines Einzelfalls handelt, besteht deshalb bezüglich des Erfolges keine Haftung und Gewähr.

Bildquelle: © Cumulus

Autor(en): Rudi und Susanne Lehnert

Alle Recht News