Hausratversicherung: Entschädigungsgrenzen für Schmuck

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Der Versicherungsnehmer verklagte den Versicherer, da dieser nach einem Einbruch mit entwendeten Schmuckstücken, deren Wert im hohen fünfstelligen Bereich lag, nur den maximalen Entschädigungsbetrag in Höhe von rund 20.000 Euro entschädigte.

Der Versicherer begründete seine Regulierung mit den AVB, die Entschädigungsgrenzen für nicht besonders gesicherte Schmuckstücke beinhalten.

Nach Ansicht des Oberlandesgerichts (OLG) Saarland stellt diese Regelung keine überraschende Klausel für den Versicherungsnehmer dar.  Denn ein erkennbar höheres Risiko, hier überdurchschnittlich hohe Schmuckwerte, hätten durch eine Zusatzprämie beziehungsweise durch den Einbau eines Tresors weitergehend versichert werden können.

Das OLG wies die Klage des Versicherungsnehmers ab.

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Autor(en): Rudi und Susanne Lehnert

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