Straßenverkehr: Mitverschulden bei Folgeunfall

740px 535px

Nachdem der Unfallhelfer an der Unfallstelle ankam, parkte er sein Auto und schaltete den Warnblinker an. Als er sich vergewissert hatte, dass er dem Unfallopfer keine erste Hilfe leisten musste, ging er zu dessen Pkw und wollte die Unfallstelle mit dem Warndreieck sichern. Ein weiterer Wagen kam ins Schleudern und verletzte den Unfallhelfer schwer.

Der Versicherer des zweiten Unfallbeteiligten wollte dem verletzten Helfer mit Verweis auf sein Mitverschulden keine Entschädigung zahlen. Nach Ansicht des Bundesgerichtshofs (BGH) ist im Verhalten des Unfallhelfers kein Verschuldenstatbestand objektiv erkennbar. Der Versicherer muss den Schaden ersetzen.

Der BGH verurteilte den Versicherer zur Leistungspflicht gegenüber dem Unfallhelfer.

Den vollständigen Urteilstext (Nr. 1/35) können Sie bei der Versicherungs- und Rentenberatung Rudi & Susanne Lehnert abrufen - Telefon: 09 11/40 51 73 oder E-Mail: kanzlei@berater-lehnert.de

Für Versicherungsmagazin-Abonnenten ist dieser Service einmal jährlich kostenlos. Danach wird ein Betrag von 50 Euro plus MwSt. pro Urteil berechnet (bitte Abo-Nummer bereithalten).

Vor der Verwendung eines hier zitierten Urteils empfehlen wir den Einsatz vorher mit der Versicherungs- und Renten-Beratung, Rudi & Susanne Lehnert, zumindest telefonisch abzusprechen, damit sichergestellt ist, dass dieses auch für den in Frage kommenden Fall geeignet ist, oder ob nicht doch ein anderes Urteil besser geeignet sein könnte.

Haftung: Da es sich bei jedem rechtskräftigen Urteil stets nur um die Beurteilung eines Einzelfalls handelt, besteht deshalb bezüglich des Erfolges keine Haftung und Gewähr.

Autor(en): Rudi und Susanne Lehnert

Mehr zu Straßenverkehr

Alle Recht News