Unfall-Versicherung: Ertrinken ist ein eindeutiger Unfall

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Bei einem Tauchgang ertrank ein Versicherungsnehmer (VN) und der Versicherer (VR) verweigerte die Leistungen mit Verweis auf eine Bewusstseinsstörung, die zum Ertrinken des VN geführt hatte. 

Bei diesem Fall stellte das Oberlandesgericht (OLG) Nürnberg eindeutig klar, dass das Ertrinken an sich eine plötzliche Ursache darstellt und der Unfallbegriff im Regelfall eindeutig erfüllt ist.

Nur in Einzelfällen ist es dem VR möglich, die Leistungen aus dem Unfalltod zu verweigern, zum Beispiel bei vertraglich vereinbarten Risikoausschlüssen. 

Das OLG Nürnberg definierte die Anforderungen an den Unfallbegriff des Ertrinkens eindeutig!

Vor der Verwendung eines hier zitierten Urteils empfehlen wir den Einsatz vorher mit unserer Versicherungs- und Renten-Beratung, Rudi & Susanne Lehnert, zumindest telefonisch abzusprechen, damit sichergestellt ist, dass dieses auch für den in Frage kommenden Fall geeignet ist, oder ob nicht doch ein anderes Urteil besser geeignet sein könnte.

Den vollständigen Urteilstext (Nr. 2/34) können Sie bei der Versicherungs- und Rentenberatung Rudi & Susanne Lehnert abrufen - Telefon: 09 11/40 51 73 oder E-Mail: kanzlei@berater-lehnert.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Haftung: Da es sich bei jedem rechtskräftigen Urteil stets nur um die Beurteilung eines Einzelfalls handelt, besteht deshalb bezüglich des Erfolges keine Haftung und Gewähr.

 

Autor(en): Susanne und Rudi Lehnert

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