Unfallversicherung: Wie die Gliedertaxe angewendet wird

740px 535px

Verliert ein Körperteil auf Grund eines Unfalls seine natürliche Funktionsfähigkeit ganz oder teilweise, so ist dies laut der Gliedertaxe einem fehlenden Körperglied gleichgesetzt.

Wenn beispielsweise ein Arm seine Funktionsfähigkeit zu 50 Prozent verloren hat, wird demnach der in der Gliedertaxe festgelegte Prozentsatz nur mit 50 Prozent berechnet und vergütet.

Die Entschädigung beträgt somit lediglich 50 Prozent aus dem Invaliditätsgrad der Gliedertaxe des Armwertes.

Der Antrag des Versicherungsnehmers wegen zu geringer Leistung wurde vom Oberlandesgericht Frankfurt zurückgewiesen.

Den vollständigen Urteilstext (Nr. 2/17) können Sie bei der Versicherungs- und Rentenberatung Rudi & Susanne Lehnert abrufen - Telefon: 09 11/40 51 73 oder E-Mail: kanzlei@berater-lehnert.de

Für Versicherungsmagazin-Abonnenten ist dieser Service einmal jährlich kostenlos. Danach wird ein Betrag von 50 Euro plus MwSt. pro Urteil berechnet (bitte Abo-Nummer bereithalten).

Vor der Verwendung eines hier zitierten Urteils empfehlen wir den Einsatz vorher mit unserer Versicherungs- und Renten-Beratung, Rudi & Susanne Lehnert, zumindest telefonisch abzusprechen, damit sichergestellt ist, dass dieses auch für den in Frage kommenden Fall geeignet ist, oder ob nicht doch ein anderes Urteil besser geeignet sein könnte.

Haftung: Da es sich bei jedem rechtskräftigen Urteil stets nur um die Beurteilung eines Einzelfalls handelt, besteht deshalb bezüglich des Erfolges keine Haftung und Gewähr.

Autor(en): Rudi und Susanne Lehnert

Mehr zu Unfallversicherung

Alle Recht News