Wohngebäudeversicherung: Frostwächter reicht nicht aus

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Ein so genannter Frostwächter soll das Gebäude bei Urlaubabwesenheiten im Winter vor Frostschäden schützen. Er sorgt dafür, dass die Heizung so eingestellt ist, dass die Räume eine Mindesttemperatur haben.

Die Versicherungsnehmer verbrachten sieben Wochen im Urlaub und ihre Tochter sah zwei bis dreimal mal pro Woche nach dem Haus. Der installierte Frostwächter fiel aus und es kam zu erheblichen  Frostschäden im ganzen Gebäude.

Nach Auffassung des Landgerichts (LG) Bonn reicht eine solche Installation keinesfalls aus, da die geheizte Temperatur bei Defekt das Haus zu schnell auskühlen lässt.

Somit besteht hier eine eindeutige Obliegenheitsverletzung der Versicherungsnehmer. Der Versicherer hat keine Leistungspflicht.

Das LG bestärkte die Ansichten des Versicherers.

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Autor(en): Rudi und Susanne Lehnert

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