22.11.2012

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Finanzunternehmen haben Nachholbedarf bei IT-Systemtests

Acht von zehn Banken und Versicherer messen den Tests ihrer IT-Systeme eine hohe Bedeutung bei. Über die Hälfte haben jedoch Schwierigkeiten, eine Testumgebung in ihrem Unternehmen herzustellen. Dabei sehen die meisten Finanzunternehmen bei einem Verzicht von Systemtests ein hohes Risiko für die Datenqualität und den gesamten laufenden Betrieb. Das ergibt die Studie "Testmanagement - Durchführung von Systemtests in Banken und Versicherungen" der PPI AG.

Fehlerhafte und unsichere Software, Systemausfälle und die Vernachlässigung regulatorischer Anforderungen werden von 70 Prozent der Banken und Versicherer als Risikofaktoren wahrgenommen. "Mithilfe regelmäßig und stringent durchgeführter Tests des IT-Systems könnten solche Schwachstellen rechtzeitig aufgedeckt und behoben werden", sagt Tobias Kohl, Leiter CIO-Services für Versicherungsgesellschaten bei der PPI AG. Dennoch wurden, laut Studie in 42 Prozent der Finanzunternehmen bisher noch keine Systemtests erhoben. Von denjenigen, die hingegen ihre IT regelmäßig überprüfen, stufen zwei Drittel ihre Testreife als gut ein; ein weiteres Fünftel sogar als sehr gut. Die Studie wurde im Auftrag der PPI AG unter 220 Verantwortlichen durchgeführt, die sich im Bereich "IT-Testing" auskennen.

Bisherige Systemtests waren überwiegend Handarbeit
Für sieben von zehn der Banken und Versicherer bedeuten regelmäßige IT-Systemtests großen Aufwand. Sie nehmen zu viel Zeit in Anspruch und müssten wesentlich effektiver und effizienter gestaltet werden. Bisherige Überprüfungen der Software, IT-Prozesse und -Strukturen zogen zudem immer wieder mehrere Korrekturphasen nach sich. Die Befragung deckt mögliche Gründe auf: In 80 Prozent der Banken und Versicherungsunternehmen finden IT-Systemtests überwiegend manuell oder semi-manuell statt. "Dabei würde eine Testautomatisierung die Überprüfung schneller, kostengünstiger, qualitativ hochwertiger und mit einer höheren Testabdeckung durchführen", sagt PPI-Bank-Experte Dr. Wulf Oberschulte. Bisher investiert jedoch nur jedes dritte Finanzunternehmen in Testautomatisierung.

Eine weitere Ursache für die zeitliche Verzögerung und häufigen Korrekturphasen ist die mangelhafte Zusammenarbeit zwischen IT- und Fachabteilung. Als größtes Konfliktpotenzial werden die Qualität der Arbeit (49 Prozent) und die Termineinhaltung (41 Prozent) genannt. Weitere Störfaktoren sind fehlende Ressourcen (29 Prozent), eine unklare Rollenverteilung (25 Prozent) und fehlenden Kompetenzen (23 Prozent).

In einem getrennt befragten Studiendurchgang wird deutlich, welche Unterschiede es im Einzelnen zwischen Banken und Versicherungsunternehmen gibt. Interessierte können die separaten Berichtsbände über Dr. Thorsten Völkel, Senior IT-Consultant bei der PPI beziehen.

Quelle: PPI AG
Bildquelle: © Gerd Altmann www.pixelio.de
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Autor(en): versicherungsmagazin.de
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