19.03.2015

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Nettotarife würden allen helfen

Das Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) bedeutet für Versicherungsmakler auch geänderte Vergütungsstrukturen. Manch einen werden diese zur Geschäftsaufgabe zwingen. "Wir erwarten von den Versicherern, ja wir halten sie sogar für verpflichtet, flächendeckend Nettotarife zur Verfügung stellen," stellt Wilfried E. Simon, erster stellvertrender Vorsitzender der Interessengemeinschaft Deutscher Versicherungsmakler e.V. (IGVM), eine Position seines Verbandes zum LVRG dar.

Simon begründet die IGVM-Forderung folgendermaßen:
  • Versicherungsmakler könnten je nach Aufwand und je nach Ertragserwartung ihr Vermittlungshonorar frei kalkulieren. Dies sei übrigens durch Art. 12 Grundgesetz verbrieft und durch das Bundesverfassungsgericht bereits mehrfach bestätigt worden.
  • Die Mandanten der Makler erführen genau, wie viel sie für die Dienstleistung zahlen sollen. "Mehr Transparenz, die bekanntlich immer gefordert wird, geht nicht," so der IGVM-Makler.
  • Nettotarife erhöhten die Attraktivität der Lebensversicherer für die Kunden, weil hier nicht nur die Provisionen/Courtagen herausgerechnet würden, sondern auch Verwaltungskosten gespart würden. Beide zusammen betragen zwischen sechs und zehn Prozent des Beitrags.
  • Versicherer müssten keine Courtagen/Provisionen mehr diskontieren, was ihnen unter Berücksichtigung von Solvency II zu Gute komme.


"Mit Nettotarifen ist allen geholfen, selbst den Verbraucherschützern," fasst er zusammen.

Die IGVM fordert aber nicht ausschließlich die Vermittlung von Nettotarifen. Vielmehr sollten Courtage-/Provisions und Nettotarifmodelle gleichwertig neben einander bestehen. Der Vermittler habe so die Wahl, welches Modell er wählen möchte.

Nachteile nicht verschweigen
"Selbstverständlich erwarten wir von den Versicherungsmaklern, dass sie ihre Mandanten umfassend über Vor- und Nachteile der Nettopolicenvermittlung aufklären," so Simon weiter. Zu den Nachteilen gehöre zweifelsfrei, dass der Mandant das Vermittlungshonorar auch dann zahlen muss, wenn er seine Lebensversicherung vorzeitig innerhalb der ersten 60 Monate kündigt oder Prämienfrei weiterführt. Durch die niedrigeren Gesamtkosten und den schneller ansteigenden Rückkaufswert würden die Vorteile jedoch überwiegen.

Lesen Sie in der April-Ausgabe von Versicherungsmagazin im Beitrag "Mehr tun für gleichen Ertrag" mehr über die Auswirkungen des LVRG auf Vermittler und Versicherer. Sie sind noch kein Abonnent? Hier können Sie ein kostenloses Probeexemplar bestellen.

Bildquelle: © fm 2/Fotolia.com
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Autor(en): Alexa Michopoulos
Diskutieren Sie über diesen Artikel:

am 19.03.2015 11:04:34 von Alexander Zepf: Die Interessengemeinschaft Dt. Versicherungsmakler vertritt nur die Meinung einer Minderheit der Versicherungsmakler

Ich bin selbst Versicherungsmakler und nein, ich glaube, dass bei Einführung einer flächendeckenden Honorarberatung nur diejenigen Kunden eine ordentliche Beratung erhalten werden, die es SICH LEISTEN können.
Erkläre mal einer Geringverdienerin / einem Geringverdiener mit zwei Kindern, dass er/sie mit Riester eine erhebliche steuerliche Forderung erhalten würde, für diese Beratung aber erst mal 1.000? Beratungshonorar fällig werden.
Gerade diejenigen, die am dringendsten etwas für Alters machen sollten, bleiben aussen vor.
Man schaue nur nach England ... dort ist das bereits Realität.
Gruß
Zepf
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am 19.03.2015 11:33:19 von Frank Schneider: IGVM Schönrederei

Ergänzend zum treffenden Kommentar von Herrn Zepf ist zu sagen, das keines der aufgeführten Argumente der IGVM für mehr Umsatz sorgt sondern Nettotarifangebote Kunden vom ..kostenpflichtigen´´ Makler wegtreibt. Erfahrungen aus AWD Zeiten mit geringen Kosten für eine umfassende Versicherungsanalyse, haben das schon vor Jahren gezeigt und ist auch logisch. Zudem fallen die wichtigen Bestandsprovisionen für den VM weg. Profitieren werden vor allem grosse Vergleichsportale und Direktabschlüsse im Netz. Die IGVM ist alles andere als eine Interessenvertretung der Versicherungsmakler.
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am 19.03.2015 12:56:51 von R.Soeder: Nettotarife sind so überflüssig wie Kühlschränke am Nordpol.....

Diese sogenannte Interessengemeinschaft vertritt keinesfalls die Meinung der Versicherungsmakler.
Nettotarife werden von den Kunden niemals akzeptiert werden.
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am 19.03.2015 13:57:31 von Michelfelder: Nettotarife vorziehen

Leisten kann sich jeder Nettotarife. Ich habe kein Problem damit. Bzgl der Bestandsprovision gibt es ebenfalls Möglichkeiten. Man muss sich nur informieren bzw. rechnen. Außerdem wird hier ja nicht gesagt, dass es nur Nettotarife gibt, sondern dies neben den courtagepflichtigen.

Grüße CM
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am 19.03.2015 14:43:13 von M. Seitz: per Gesetz flächendeckende Nettotarife ja, aber nur mit bundeseinheitl. Gebührenordnung od. Jahrespauschalen

Ich bin ebenfalls am Markt tätig als Makler und sehe das treiben und dem Erfindungsgeist in der Branche schon seit Jahren zu. Ich bin auch dafür, dass es nur noch Nettotarife per Gesetz geben sollte, wenn allerdings parallel eine für die Branche bundeseinheitliche Gebührenordnung eingeführt wird. Denn wenn man sich die ganzen Honorarmodelle ansieht die auf dem Markt unterwegs sind, dann ist das Modell aufgrund der hohen Kosten für den Kunden schon zum scheitern verurteilt. Die paar Makler die überleben, kämpfen sich dann mit Ellenbogen zu den Kunden durch, die sich das auch tatsächlich leisten können.
Fortschrittlicher wäre es doch, wenn man dem Kunden klar macht, dass er eine angemessene Jahrespauschale an den Makler zahlt, dafür aber alle Leistungen des Makler wie Beratung, Versicherungsschutz besorgen und auch im Schadensfall dem Kunden zur Seite stehen, abgedeckt sind. Somit ist dies auch wirtschaftlich tragbar für den Makler.
Ein Makler mit sagen wir mal ca. 350 Kunden bei einer Jahrespauschale vom 250 ? kann durchaus Fixkosten decken und davon leben. Im Gegenzug erhält der Kunde eine allumfassende Beratung und Betreuung in allen Sparten. Somit wird der Makler endlich stornofreie Einnahmen generieren und der Kunde hat bei einem durchschnittlichen Versicherungsbestand mehr eingespart durch die Nettotarife als jemals zuvor, insofern er den Makler als ausschließlichen Partner für seine Versicherungsangelegenheiten akzeptiert.
Problem ist nur, die Branche und vor allem auch die unzähligen Verbände, deren nutzen mir persönlich manchmal ein Rätsel ist, müssten sich mal wenigstens in diesem Punkt einig sein, an einem Strang ziehen und nicht den eigenen Leitlinien stur nachgehen. Was uns die Uneinigkeit der Verbände gebracht hat die letzten Jahre, haben wir bei aller Regulierungswut zum Teil mit erleben dürfen. Begeisterung und Fortschritt sieht anders aus. Dann wären Modelle wie Honorarberatung und/oder Jahrespauschalen nicht nur denkbar sondern auch machbar.
Es grüßt herzlichst
M.Seitz
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am 19.03.2015 14:45:54 von Uwe Wolff: Bitte genau lesen...

Kommentar zu: Die Interessengemeinschaft Dt. Versicherungsmakler vertritt nur die Meinung einer Minderheit der Versicherungsmakler

Ich bin selbst Versicherungsmakler und nein, ich glaube, dass bei Einführung einer flächendeckenden Honorarberatung nur diejenigen Kunden eine ordentliche Beratung erhalten werden, die es SICH LEISTEN können.
Erkläre mal einer Geringverdienerin / einem Geringverdiener mit zwei Kindern, dass...
Zitat: "Die IGVM fordert aber nicht ausschließlich die Vermittlung von Nettotarifen. Vielmehr sollten Courtage-/Provisions und Nettotarifmodelle gleichwertig neben einander bestehen. Der Vermittler habe so die Wahl, welches Modell er wählen möchte."

Es geht weder um das Schönreden der Honorarvermittlung, noch um die Verteufelung der Courtagevermittlung. Die Vermittlung gegen Courtage ist und bleibt die Leitvergütung des Versicherungsmaklers! Es geht vielmehr um die Freiheit gemeinsam mit dem Kunden von Fall zu Fall entscheiden zu können, welche Form der Vergütung zum Tragen kommt und sich so ggf. der Vergütung nach Gutsherrenart durch Versicherungsunternehmen zu entziehen. Der Masse der Verbraucher wird die Idee und der Mehrwert eines separaten Vermittlungsentgelts sicherlich schwer zu vermitteln sein. Somit bleibt die Klientel für die Honorarvermittlung vorerst sicherlich überschaubar aber hoch interessant. Last but not least sollte nicht vergessen werden, dass ein "Provisionsverbot" nicht abschließend vom Tisch ist. Es könnte daher durchaus Sinn machen Vermittler und Kunden von sich aus eine Wahlmöglichkeit anzubieten, bevor der Gesetzgeber das abschließend reglementiert.
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am 19.03.2015 14:59:20 von V-Makler: Erst denken, dann schreiben ..

Kühlschrank am Nordpol überflüssig? Ich war da und hatte einen Kühlschrank mitgenommen, damit habe ich mein Bier auf die optimale Temperatur von 5 Grad Celsius "kühlen" können.
Tipp an die Vorschreiber: Lesen Sie bitte die Stellungnahme von Herrn Simon noch einmal in Ruhe. Sie werden feststellen, dass Ihnen gar nichts genommen wird, vielmehr erhalten Sie eine weitere Möglichkeit Ihr Einkommen unabhängig einer CZ bzw. CV zu gestalten.
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am 19.03.2015 15:37:06 von Michael Walter: Makler Soeder und Zepf lesen Texte nur halbherzig...

Kommentar zu: Nettotarife sind so überflüssig wie Kühlschränke am Nordpol.....

Diese sogenannte Interessengemeinschaft vertritt keinesfalls die Meinung der Versicherungsmakler.
Nettotarife werden von den Kunden niemals akzeptiert werden.
"Nettotarife werden von den Kunden niemals akzeptiert werden." - das ist wohl nur eine Meinung, werter Herr Soeder. Schauen Sie über den Tellerrand und Sie werden erkennen, das die Kunden das bereits tun. Viele zufriedene Kunden von uns tun dies bereits.

Auch Herr Zepf hat komische Vorstellung, was bei einem Riestervertrag für Courtage zu verdienen ist, wenn es um einen Geringverdiener geht. Hier sind wir fast schon im Bereich des Wucher zuhause. (wenn man bei einem angesprochenen Geringverdienener von einem Beitrag von ggf. 5-10? nach Förderung ausgeht) 10?mtl. x12x30 Jahre LZ = 3600? BWS entspricht einer Courtage von .... 162? warum sollte dann ein Vermittlungshonorar von 1000? berechnet werden?

Ich empfinde es als frech, dreist und gemein, wenn man den Kunden in seinem Recht auf Entscheidung beschneidet. Nur weil Sie ggf. auf Ihren eigenen Tarif eine Courtage erhalten, die Sie dann noch versteuern müssen und das noch gut finden, weil es Ihr Einkommen puscht, darf man das nicht auf die Kunden übertragen.

Zugegeben, meine Überschrift ist etwas provokativ - ich dachte mir - ich zeige mich genauso bestimmend und Uneinsichtig wie ein Teil meiner Vorredner.

Wenn man sich den Passus des Berichtes nochmals genau ansieht, wird man feststellen, das man nicht davon spricht, das alle Courtage- bzw. Provisionstarife abzuschafft werden müssen/sollen. Es sollte ein Nebenher sein, bei dem jeder Makler frei wählen kann, was er seinem Kunden anbietet. Entsprechend kann der Kunde frei entscheiden, wie er den Makler bezahlt. Direkt oder über den Versicherer zzgl. Steuer.


Fazit: Ich finde es traurig, das sich manche Makler zu einem Thema äussern, obwohl diese sich offensichtlich NIE mit dem entsprechenden Thema beschäftigt haben.
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am 19.03.2015 16:01:45 von Klaus Blumensaat: Honorar statt Provisionen, warum noch Makler sein?

Vor gar nicht langer Zeit haben Makler-Interessenverbände Netto-Tarife noch verteufelt. Jetzt, da sich Lebens-/Rentenvers. kaum noch verkaufen lassen, sollen die Netto-Tarife es richten.
M.Seitz ist auf dem richtigen Weg. Aber dann bitte konsequent - einfach das Makler-Mäntelchen ablegen, echter Vers.-Berater werden und nur noch auf Honorar-Basis beraten. Die Kunden werden es Ihnen danken, denn nur dann haben Sie die Gewissheit, dass nicht doch noch irgendwo Provisions-/Courtageinteressen das Beratungsergebnis beeinflussen...
Grüße
KB
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am 19.03.2015 16:12:37 von Wladimir Simonov: Selten so viele dumme Kommentare gelesen

Wer als Versicherungsmakler nicht merkt, dass die Versicherer Courtagen beschneiden und ihre eigenen Abschlusskosten NICHT senken, ist noch dümmer als Brot. Wer dann bei "Nettotarifen" reflexartig an Apokalypse denkt, müsste den ganzen Tag schreien wenn Dummheit wehtäte.

Bitte den Artikel lesen und verstehen, wie damals in der Grundschule. Danke!
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am 19.03.2015 16:17:40 von Harald Banditt: Die Aufgabe des Versicherungsmaklers ist...

die Besorgung des geeignetes Produktes (Versicherungsschutzes) für seine Mandanten, PUNKT! In den kapitalansammelnden Produkten bedingen geringere Kosten höhere Kapitalanlagerenditen und damit bessere Eignung. Tarife ohne Abschlußkosten und mit verminderten laufenden Kosten (weil konsequent um Courtagen/Courtageverwaltungskosten u.s.w. bereinigt) haben, auch nach Verrechnung der direkt von Mandanten entrichteten Maklercourtage, eine höhere Kapitalanlagenrendite. Dies aufzuzeigen und dem Mandanten die Option offen zu lassen ist Aufgabe des Maklers. Nun frage ich mich in wessen Interesse der Makler handelt, der hier postuliert "Nettotarife braucht Keiner"?
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am 19.03.2015 16:32:53 von Fachmakler Knut Kahnt: Nettotarife ja - aber wollen das auch die Versicherungsunternehmen?

Kommentar zu: Nettotarife vorziehen

Leisten kann sich jeder Nettotarife. Ich habe kein Problem damit. Bzgl der Bestandsprovision gibt es ebenfalls Möglichkeiten. Man muss sich nur informieren bzw. rechnen. Außerdem wird hier ja nicht gesagt, dass es nur Nettotarife gibt, sondern dies neben den courtagepflichtigen.

Grüße CM
Nettotarife werden flächendeckend kommen und ich fordere diese ein. Leider haben die Versicherer ein Problem mit der Weitergabe Ihrer Nettotarife, insbesondere PKV, um die eigenen Gewinnkalkulationen nicht dem Wettbewerb offenzulegen. Schön wäre es, dem Kunden sein konkretes Ergebnis vorzurechnen, danach kann er sich selbst für Nettotarif oder Courtage entscheiden; in Leben und PKV wird er immer den Nettotarif wählen...Und ja, ein Grundhonorar für Makler ist genauso selbstverständlich wie für Rechtsanwälte.
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am 19.03.2015 16:51:35 von Matthias Glesel: Wer Lesen aknn, ist klar im Vorteil

So manche Kommentatoren wie Herr Schneider, oder Herr Zepf, sollten ggf. noch mal einen Übungsstunde Lesen buchen. Keinesfalls wird vom IGVM, oder Herrn Simon allein dem Nettotarif das Allheilmittel zugeschrieben. Nein, der Vermittler soll mit seinem Mandanten entscheiden, für welche Vergütungsform man sich gemeinsam entscheidet. Natürlich muss man dazu erstmal die Alternative vom Versicherer angeboten bekommen und Transparenz ist Pflicht. Also bevor man wild zu etwas geifert- erst lesen, dann denken, dann schreiben.
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am 19.03.2015 16:51:51 von Matthias Glesel: Wer Lesen kann, ist klar im Vorteil

So manche Kommentatoren wie Herr Schneider, oder Herr Zepf, sollten ggf. noch mal einen Übungsstunde Lesen buchen. Keinesfalls wird vom IGVM, oder Herrn Simon allein dem Nettotarif das Allheilmittel zugeschrieben. Nein, der Vermittler soll mit seinem Mandanten entscheiden, für welche Vergütungsform man sich gemeinsam entscheidet. Natürlich muss man dazu erstmal die Alternative vom Versicherer angeboten bekommen und Transparenz ist Pflicht. Also bevor man wild zu etwas geifert- erst lesen, dann denken, dann schreiben.
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am 19.03.2015 16:52:38 von Matthias Glesel: Wer Lesen kann, ist klar im Vorteil ( das gilt auch fürs Schreiben)

Sorry für die Fehler.
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am 19.03.2015 17:00:45 von VS: gibt es doch bereits

Liebe Kollegen, Liebe Leser,
wozu dieses hervorheben eines Vorschlags? Die Nettotarife gibt es bereits seit Jahren und es werden fast monatlich mehr Tarife.
Die Frage ist doch nicht wie wir bezahlt werden, sondern was der Kunde möchte. Wir als Makler und Berater sollten nicht immer unsere Wünsche und Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen. Genauso wie es einige Makler gibt, die sich bei dem Kodexkram über den IGVM abends einen von der Palme "wedeln"! Wenn wir schon einen Kodex brauchen, wo sind wir da nur gelandet? Traurig, traurig sag ich nur und armes Deutschland.
Nein, wenn alles offen, fair und transparent sein soll, dann müssen wir eine Offlegungspflicht der Provisionen erhalten und ich hoffe, daß MIFID2 diese Offenlegung sowohl für HGB 84 und HGB 93 bringen wird. Dann ist alles transparent und der Kunde darf entscheiden.
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am 19.03.2015 17:28:39 von Harald Banditt: Ursache und Wirkung...

Kommentar zu: gibt es doch bereits

Liebe Kollegen, Liebe Leser,
wozu dieses hervorheben eines Vorschlags? Die Nettotarife gibt es bereits seit Jahren und es werden fast monatlich mehr Tarife.
Die Frage ist doch nicht wie wir bezahlt werden, sondern was der Kunde möchte. Wir als Makler und Berater sollten nicht immer unsere Wünsche...
sollten Sie nicht verwechseln lieber VS.
Nicht die IGVM hat den "KODEXKRAM" erfunden, sondern der GdV mit seinem Verhaltenskodex. Die Ursache waren die "lieben" Versicherer die mit vollkommen inakzeptablen Kodexverpflichtungen die Makler reglementieren wollten. Angefangen hat die Allianz mit "Kontollrechten im Maklerbetrieb", fast textgleich die Ideal (Auf meinen Widerspruch wurde mir die Kündigung der CZ mit Fristsetzung angedroht und auf eine vernünftige Antwort warte ich heute noch). Danach kamen vielen andere VU die offensichtlich immer noch in dem Irrglauben verharren, das Versicherungsmakler nur die Auxiliartruppen der eigenen Ausschließlichkeit sind. Dieses Verwirrspiel veranlaßte zuletzt sogar den GdV selbst zu seiner Verlautbarung, das der GdV-Verhaltenskodex für Versicherer gilt, aber eben nicht für Makler. Die Aufsetzung eines eigenes Kodex war und ist die einzige Möglichkeit, die Versicherer mit ihren eigenen Waffen in die Schranken zu weisen. Und genau das ist die Aufgabe eines Maklerverbandes und wenn die IGVM sowas macht, dann steht das drauf. ABER: Jeder Makler kann sich gerne seinen eigenen Kodex schreiben und die Anerkennung desselben auch selbst bei jedem einzelnen Versicherer durchboxen (oder eben mit Palmen wedeln, wie er gern möchte).
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am 20.03.2015 00:36:08 von Manfred Lenninghausen: Woher nehmen Sie Ihre Weisheiten ...

Kommentar zu: Nettotarife sind so überflüssig wie Kühlschränke am Nordpol.....

Diese sogenannte Interessengemeinschaft vertritt keinesfalls die Meinung der Versicherungsmakler.
Nettotarife werden von den Kunden niemals akzeptiert werden.
Ich weiss ja nicht woher Sie Ihre Weisheiten nehmen aber lassen Sie sich aus jahrelanger Praxis erklären dass Mandanten eine transparente Abrechnuung bevorzugen!
Wenn natürlich ungelernte Finanz-/Strukturvertriebsmitarbeiter und/oder Versicherungsfachmänner meinen, mit Stundensätzen von ?uro 150 und mehr aufwarten zu müssen, dann gebe ich Ihnen durchaus recht.
Ich würde auch keinen Gas-/Wasser-/S... Hilfsarbeiter zum Stundensatz eines Ingenieurs entlohnen :)
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am 20.03.2015 01:26:19 von Manfred Lenninghausen: Bezug zum vorangegangenen Artikel

Mein vorangegangener Kommentar bezog sich übrigens auf die Beiträge der Herren Alexander Zepf und R.Soeder.
Zur Lage in England sei noch gesagt, dass es auch n u r in Deutschland möglich ist, an-/ungelernte Versicherungsvertreter auf die Verbraucher loszulassen.
In Skandinavien sind seinerzeit viele Maklerbetriebe vom Markt verschwunden.
Und das ist gut so.
Warum bedarf es 159.357 teils höchst fragwürdig qualifizierter gebundener Versicherungsvertreter oder weiterer 30.600 Versicherungsvertreter mit Erlaubnis und Qualifizierung wie bereits beschrieben?
Wir benötigen auch keine 46.769 Versicherungsmakler, von denen ein immer größer werdender Anteil aus der Struktur heraus von zwei selbsternannten Rekrutierungsgurus mittels Maklergruppen bei OBC & Co. auf Maklerpools um(ge)worben werden und in Folge nunmehr in der Maklerschaft zu steigender Kritik und Unwissenheit führen.
Wie lautete noch ein kurzes knackiges Statement in 2012 doch »Den Strick um den Hals auf Abrufschein«
Zur Interessenvertretung des IGVM würde sich mancher andere Maklerclub über die hier vertretene geballte Ladung Kompetenz die Finger wundlecken ...
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am 20.03.2015 10:53:25 von Bernd Herbert : IGVM- Ein Verband für Makler die lesen können!

Bei so manchem Kommentar staunte ich nicht schlecht und fragte mich, ob der Schreiber/in überhaupt in der Lage war den Artikel richtig zu lesen? Ich dachte immer, Versicherungsmakler/innen zeichnen sich durch das lesen und unterscheiden der einzelnen Bedingungen aus. Dabei scheitern manche schon grandios an einem Artikel :-) Für viele war das ein Eigentor. Wenn 2015 die Makler den Unterschied zwischen Honorarberatung und Honorarvermitlung nicht kennen, dann ist das kein Wunder, dass die Makler dann die nächsten Bauernopfer der Politik und Versicherer werden. Vielleicht sollten sich die Kommentatoren auf der nächsten IGVM Herbsttagung anmelden und sich ein eigenes Bild über den IGVM, die Mitglieder und die Ziele machen. Nach dem geschriebenen ......, von manchem Leser wäre es eine Sache der Ehre! Da gibt es ein Lied von einem bay. Liedermacher: Leit hoit`s z`samm. Das sollten wir Makler auch endlich tun und uns nicht durch Vorurteile, die uns sogar schon zum falschen interpretieren von Artikeln verführen, beeinflussen lassen!
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am 20.03.2015 15:15:21 von Bernhard Dirr: wer lesen kann ist klar im Vorteil

Lesen und verstehen sollte ja eine Grundvoraussetzung eines Versicherungsmaklers sein. Wenn nicht dann hat er wohl den Beruf verfehlt. Welches Modell sich langfristig durchsetzen wird, wissen wir noch nicht. Aber es wird immer einen Anteil an Kunden geben, die bereit sind ein Honorar zu bezahlen, die lieber das alte Modell bevorzugen oder die übers Internet abschließen, dann hat der Vermittler gar nichts davon. Die Frage ist nur wo positioniert sich der Makler in Zukunft. Andere Freiberufler - auf deren Ebene sich viele Makler auch gerne sehen - stellen ausschließlich Ihre Leistung in Rechnung! Darüber sollte man nachdenken. Und es gibt neben der Gebührenordnung auch noch individuelle Honorarvereinbarungen die getroffen werden können und dürfen. Mit dem IGVM fühle ich mich auf jeden Fall besser vorbereitet und begleitet als ohne diesen Verband. Schauen wir mal in ein paar Jahren wem es von uns dann besser geht und die größeren Fortschritt gemacht hat.
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am 01.04.2015 12:35:46 von Günther Herold: Nettotarife gesetzlich erzwingen?

Wenn die führenden Verbände wie der VDVM nicht so konsequent für die Erhaltung der Courtage gekämpft hätten, würden die meisten Kommentatoren nicht mehr am Markt. Dass Honorat nicht der Königsweg ist, kann jeder der nicht nur in dem Teilbereich tätig ist, leicht nachrechnen. Die wenigen die sich am Honorat gütlich tun und diejenigen der Bevölkerung, die sich diese Form leisten können wird es nicht berühren. Folge wäre aber eine fast komplette Abschneidung der Bevölkerung von einer Leistung die auch bezahlbar ist.
Warum ein Verband den niemand kennt meint mit gesetzlichen Forderungen auftreten zu müssen, ist mir schleierhaft. Wir leben immer noch in einer freien Marktwirtschaft und wenn es Anbieter ohne Netto-Tarife geben sollte, dann ist das doch deren Sache.
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am 01.04.2015 22:33:56 von Uwe Wolff: Auch nicht gelesen

Kommentar zu: Nettotarife gesetzlich erzwingen?

Wenn die führenden Verbände wie der VDVM nicht so konsequent für die Erhaltung der Courtage gekämpft hätten, würden die meisten Kommentatoren nicht mehr am Markt. Dass Honorat nicht der Königsweg ist, kann jeder der nicht nur in dem Teilbereich tätig ist, leicht nachrechnen. Die wenigen die sich...
Ihre reflexartige Antwort verdeutlicht, dass Sie den Artikel entweder nicht gelesen oder nicht verstanden haben. Es geht NICHT um die flächendeckende Einführung der Honorarvermittlung, sondern um die flächendeckende Einführung von Nettotarifen. Es geht NICHT um die Abschaffung der Courtagevermittlung, sondern um die FREIHEIT entscheiden zu können, WER die Courtage an den Versicherungsmakler zahlt - Versicherungsunternehmen oder Kunde. Das sichert langfristig den Marktzugang und die Unabhängigkeit auch kleiner und mittlerer Versicherungsmaklerbetriebe, die aktuell besonders zwischen die Mahlsteine von Versicherern, Pools und Politik geraten. Besonders diesen Martteilnehmern wird der Zugang zunehmend erschwert.
Der Gesetzgeber ist nötigenfalls deshalb gefordert, weil er dem Versicherungsmakler einerseits Pflichten aufbürdet (siehe z.B. 60 VVG), andererseits "vergessen" hat ihm den freien Marktzugang zur Aufgabenerfüllung sicher zu stellen (auch gegen einseitige strategische Interessen von VUs).
Dass man die IGVM nicht kennt, werter Herr Herold, ist die überhebliche Fehleinschätzung des "Ansprechpartners" eines Verbandes, der m.E. ausschließlich die Interessen großer und mittelständischer Versicherungsmaklerunternehmen vertritt und dem die "Verdrängung" kleinerer Versicherungsmaklerbetriebe in die Karten spielt.
mehr ...
am 04.04.2015 17:47:23 von Helmut Borchert: Lesen heißt nicht verstehen!

...mehr kann man zu den Aussagen der Kollegen Zepf uns Söder nicht sagen. Sie haben weder den Text verstanden, noch die Intention der IGVM. Kein Wunder das wir Versicherungsmakler das Opfer der Gesetzgebung werden - bei so viel Unwissen von der eigenen Tätigkeit. Wir schaufeln unser Grab selbst!
mehr ...
am 16.06.2015 00:17:34 von IPF-ASSEKURANZ: Echt gemein

Kommentar zu: Makler Soeder und Zepf lesen Texte nur halbherzig...

\"Nettotarife werden von den Kunden niemals akzeptiert werden.\" - das ist wohl nur eine Meinung, werter Herr Soeder. Schauen Sie über den Tellerrand und Sie werden erkennen, das die Kunden das bereits tun. Viele zufriedene Kunden von uns tun dies bereits.

Auch Herr Zepf hat komische...
Die ganze Diskussion wird langsam lächerlich und wir sind echt gemein, wenn der Kunde nicht entscheiden darf wie er sein Geld loswird. Ab jetzt werde ich beim Feierabendbier in der Stammkneipe meines Vertrauens den Wirt nach dem Netto-Tarif fragen - was das Bier aus der Flasche kostet und ungeöffnet. Oder beim Autohändler, wenn ich mir das Auto selbst ab Werk abhole und ohne Beratung!!! - Aber - halt, NEIN, es ist ja mittlerweile chick quer durch die Republik zu fahren und dann das Auto direkt ab Werk abzuholen und dafür zahlt man dann noch mind 500 ? Überführungskosten,... Oder beim Reisebüro - wenn ich mit nem klaren Ziel ein Hotel buche - dann sollte dies ja normalerweise billiger sein - nach der Nettotarif verfechter Theorie - Leute aufwachen. Wieso wird eigentlich immer auf uns Makler herumgehackt!? Hat sich sein der Provisionskürzung etwas an den Ablaufleistungen verändert!? Wird sich etwas verändern!? Bei Honorar- oder Nettotarifen müßten die Gesellschaften die Hosen runterlassen und die AO würde endgültig aussterben - wäre auch Zeit - das sind aufgrund Geschäftspläne keine Berater sondern Verkäufer!!!!!! Bei gestiegen Lebenshaltungskosten werden uns immer weiter die Provisionen gekürzt - ist euch kurzsichtigen Kaspern auch mal in den Sinn gekommen, daß auch wir Familien haben und unser Geld in Dtl. ausgeben!? "Herr im Himmel - Wo issen des Hirn? - Da wo es hingehört!!! - Des glaub i ned,......" Ich werd auch nächstesmal einen Metaller fragen ob er für Nettolohn arbeitet ohne Weihnachts- und Urlaubsgeld und Boni. Wenn wir sparen sollen, dann der Rest auch!
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