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Heilbehandlung

1. Begriff: Behandlung einer Krankheit oder Unfallverletzung. Die H. kann ambulant oder stationär erfolgen. Zur ambulanten H. zählen bspw. ambulante ärztliche Beratungen, Untersuchungen, Röntgendiagnosen und Strahlentherapien, außerdem Arzneien, Verbandsmittel, Heilmittel und Hilfsmittel. Bei stationärer Krankenhausbehandlung gehören die Unterbringung und Verpflegung, die Behandlung sowie die Krankenpflege dazu. Zur H. im Bereich der Zähne gehören insbesondere die zahnmedizinischen Leistungen und Zahnersatz.

2. H. in der
gesetzlichen Krankenversicherung (GKV): Gem. § 27 SGB V haben die Versicherten Anspruch auf Krankenbehandlung und H., wenn sie notwendig ist, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. Zu den Leistungen einer H. gehört u.a. die ärztliche und zahnärztliche Behandlung (§ 28 SGB V), die kieferorthopädische Behandlung (§ 29 SGB V) sowie die künstliche Befruchtung (§ 27a SGB V).

3. H. in der
privaten Krankenversicherung (PKV): Nach § 1 der Musterbedingungen 2008 für die Krankheitskosten- und Krankenhaustagegeldversicherung (MB/KK 2008) erbringt der Versicherer dem Versicherten im Versicherungsfall a) in der Krankheitskostenversicherung Ersatz von Aufwendungen für H. und

b) in der Krankenhaustagegeldversicherung bei stationärer H. ein Krankenhaustagegeld. Der Versicherungsfall ist die medizinisch notwendige H. einer versicherten Person wegen Krankheit oder Unfallfolgen. Der Versicherungsfall beginnt mit der H.; er endet, wenn nach medizinischem Befund Behandlungsbedürftigkeit nicht mehr besteht.

 

 

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