Versicherer: Kaum sichtbar im Social Web

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Das Social Web ist für die Finanzbranche weiterhin ein kaum erschlossenes Neuland: 82 Prozent der Social Media-Nutzer in Deutschland haben innerhalb von sechs Monaten keinerlei Aktivitäten von Banken oder Versicherern im Web 2.0 wahrgenommen. Das zeigt die repräsentative Online-Befragung "Social Media-Atlas 2014/2015" der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor.

Nur vier Prozent der Social Media-Nutzer bemerkten im Social Web Aktivitäten von Versicherern. Zum Vergleich: 36 Prozent der Social Media-Nutzer nahmen im gleichen Zeitraum Aktivtäten von Unternehmen aus der Konsumgüterbranche auf Social Media-Kanälen wahr.

Wenig Kaufentscheidungen generiert

Der Nachholbedarf der Finanzbranche im Web 2.0 zeigt sich auch an der geringen Zahl an Kaufentscheidungen, die bisher mit Hilfe sozialer Medien getroffen werden. Den größten Einfluss unter den Social Media-Kanälen haben hier Internet-Foren. Doch lediglich fünf Prozent der Social Media-Nutzer haben sich schon mal mit Hilfe von Foren für die Inanspruchnahme von Versicherungsdienstleistungen entschieden. Der Einfluss aller anderen Kanäle, wie Facebook, Youtube und Twitter, ist noch geringer.

Noch viel Luft nach oben
"Die Finanzbranche hat im Web 2.0 noch viel Luft nach oben", so Dr. Roland Heintze, Social Media-Experte des Faktenkontors. Immerhin: Unter den wenigen, die Social Media-Aktivitäten von Banken oder Versicherern wahrgenommen haben, beurteilten vier von zehn diese mit den Noten "gut" oder "sehr gut". Die komplette Studie mit allen Ergebnissen kann unter bestellt werden.

Bildquelle: © wavebreak media gettyimages thinkstock

Autor(en): versicherungsmagazin.de

 

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