Vorsicht vor Betrug bei Anruf!

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Der Verband der Privaten Krankenversicherer (PKV) wehrt sich gegen Abzocker, die am Telefon versuchen, Versicherte zu einem Tarifwechsel zu bewegen. Dabei geben sie vor, im Auftrag des Verbandes zu handeln.

Die illegalen Werbe-Anrufe werden vom Direktor des PKV-Verbandes Volker Leienbach,kritisiert. Er stellt klar:"Mitarbeiter des PKV-Verbandes führen niemals verkaufsorientierte Telefongespräche, fragen schon gar nicht nach einzelnen Versicherungsverträgen oder Beitragssummen und bieten auch keine Kundenberatung an. Solche unlauteren Werbemethoden belasten die Verbraucher und schädigen den guten Ruf der Branche. Die unter Vorspiegelung falscher Tatsachen entlockten Daten sollen offenbar für den Adresshandel oder für Verkaufsgespräche zweckentfremdet werden."


Verhalten ist strafbar
Diese so genannten Cold Calls erfüllten den Tatbestand des strafbaren Verhaltens im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes (§ 43 Abs. 2 Nr. 1 BDSG). Der Verband rät den Betroffenen Namen und Telefonnummer des Anrufers zu notieren und einen Strafantrag bei der Polizei zu stellen. Auf den Internetseiten der Polizei einiger Bundesländer sei dies auch einfach per Email oder über Online-Formulare möglich.

Bei der Bundesnetzagentur () seien ebenfalls Beschwerden gegen unerlaubte Telefonwerbung und Rufnummernmissbrauch möglich. Für Beschwerden bei den jeweils zuständigen Landesdatenschutzbeauftragten seien deren Anschriften auf der Homepage der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationssicherheit () zu finden.

Quelle: PKV-Verband

Autor(en): versicherungsmagazin.de

 

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