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Performance-Messung

1. Begriff: a) Leistungsmessung eines Unternehmens bzw. einer Unternehmenseinheit.

b) Bewertung des relativen Erfolgs eines Kapitalanlageportfolios.



2. Externe Performance-Messung: Verwendung öffentlich zugänglicher Informationen zur Berechnung von Erfolgskennzahlen mit dem Ziel der Information unterschiedlicher Stakeholder-Gruppen. Dabei gewährleistet die Risikoadjustierung der Kennzahlen Vergleichbarkeit.



3. Interne Performance-Messung: Analyse von Renditebeiträgen einzelner Personen, Abteilungen oder Geschäftsbereiche bzw. einzelner Kapitalanlageportfolios, basierend auf internen Unternehmensdaten. Voraussetzung für die Entwicklung von Anreiz- und Vergütungssystemen zur Reduzierung des Interessenkonflikts zwischen Anteilseignern und Unternehmensleitung bzw. zwischen verschiedenen Hierarchieebenen innerhalb des Unternehmens.



4. Maße zur Performance-Messung: a) Zu den in absoluten Größen ausgedrückten Performance-Maßen zählen der Kapitalwert, der Economic Value Added (EVA®) und der Cash Value Added (CVA).

b) Renditeorientierte Performance-Maße sind die Sharpe-Ratio, das Treynor-Maß, das Jensen-Alpha sowie dem Risk-Adjusted Return on Capital (RAROC) ähnliche Maße, die häufig unter dem Oberbegriff Risk-Adjusted Performance Measurement (RAPM) zusammengefasst werden.

Autor(en): Professor Dr. Helmut Gründl

 

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