Allianz glänzt durch Nachhaltigkeit

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Die Allianz Gruppe hat im Dow Jones Sustainability Index (DJSI) den ersten Platz belegt und gilt zum zweiten Mal in Folge als nachhaltigster Versicherer weltweit. Der Versicherungskonzern erreichte im Rating 85 Punkte. Dies liegt deutlich über dem Branchendurchschnitt von 43 Punkten.

Bereits seit dem Jahr 2000 gehört die Allianz zu dem Anlageuniversum, in dem ökonomische, ökologische und soziale (Environment, Social, Governance / ESG) Kriterien bewertet werden. Gelistet sind die nachhaltigsten des 2.500 Unternehmen umfassenden Dow Jones Global Total Stock Market Index (DJGTSM).

Ökologischer Fußabdruck reduziert

"Wir freuen uns sehr über dieses Ergebnis. Es zeigt, dass externe Nachhaltigkeitsexperten unsere Ausrichtung auf ökologische, soziale und Governance-Kriterien anerkennen", sagt Günther Thallinger, im Vorstand der Allianz SE verantwortlich für Investments und ESG.

Der Versicherer bemüht sich, nachhaltige Produkte aufzulegen, seinen  Geschäftsbetrieb umweltfreundlich auszurichten und soziales Engagement zu zeigen. Zu den wichtigen Ergebnissen des vergangenen Jahres zählt er:

  1. 165 Versicherungs- und Finanzprodukte mit ökologischem oder sozialem Nutzen,
  2. 5,6 Milliarden Euro Investitionen in erneuerbare Energien (zum 31. Dezember 2017),
  3. die Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks pro Mitarbeiter um 17 Prozent gegenüber 2010,
  4. gesellschaftliches Engagement mit rund 80.000 Stunden freiwilliger Arbeit der Mitarbeiter und 20 Millionen Euro Spenden für den guten Zweck.

Strom für den Geschäftsbetrieb soll aus erneuerbaren Energien kommen

Der Konzern ist der Science Based Target Initiative (SBTi) beigetreten und hat sich langfristige Ziele im Klimaschutz gesetzt: Die Anlage der Versichertengelder richtet sich künftig am 2-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens aus. Dazu sollen alle handelbaren Anlagen bis zum Jahr 2050 klimaneutral strukturiert werden.

Aktuell arbeitet die Allianz daran, gemeinsam mit Klimaexperten, Nichtregierungsorganisationen und anderen Unternehmen marktfähige Analysetools für Investoren zur Integration des 2-Grad-Ziels zu entwickeln. Denn noch können viele Unternehmen aufgrund fehlender Daten und Verfahren noch keine präzisen Aussagen über ihre Treibhausgasemissionen oder die ihrer Lieferkette treffen.

Auch die eigenen Emissionen will die Gruppe mit Blick auf das 2-Grad-Ziel langfristig deutlich senken. Eine der nächsten Maßnahmen ist, den Strom für den Geschäftsbetrieb innerhalb der kommenden Jahre vollständig aus erneuerbaren Energien zu beziehen.

Autor(en): Versicherungsmagazin.de

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