Digitalisierung: Assekuranz setzt auf Mehrwert

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Die Versicherer nehmen viel Geld in die Hand, um den digitalen Anschluss nicht zu verpassen. Doch wie eine aktuelle Studie ergab, zeigen die hohen Investitionen noch nicht wirklich das gewünschte Resultat. Hier finden Sie aktuelle Projekte von Versicherern.

In der Versicherungsbranche ist man sich weitgehend einig, dass in Sachen Digitalisierung etwas getan werden muss. Auch investiert wird nicht wenig, wie etwa die "Global Pricing & Sales Studie 2017" belegt: Kein Industriezweig steckt mehr Geld in Digitalisierungsinitiativen. Aber zeigt sich das auch im Umsatz?

Fehlende Unterstützung des Vertriebs

Wie eine Studie der Vertriebsberatung Simon-Kucher & Partners ergab, zeigen die hohen Investitionen noch nicht wirklich das gewünschte Resultat. In der Studie gaben jedenfalls nur 15 Prozent der befragten Versicherer an, auch tatsächlich die Früchte ihrer Anstrengungen ernten zu können. Demnach besteht nach wie vor eine große Unsicherheit darüber, welche

Maßnahmen letztlich den Erfolg bringen. Vielmehr verschlinge punktueller Aktionismus enorme Ressourcen, ohne dass frühzeitig über den Mehrwert nachgedacht werde, fasst Frank Gehring zusammen, Partner und Versicherungsexperte bei Simon-Kucher & Partners. Insgesamt müsse das Geschäftsmodell als Ganzes auf verschiedenen Ebenen transformiert werden. Es gehe darum, kundenzentriert statt produktorientiert, in Lösungen statt in Sparten zu denken. Die größte Kritik gibt es an der fehlenden Steuerung und Unterstützung des Vertriebs.

Einige digitale Projekte der Assekuranz

  1. Versicherungskammer Bayern Agile Projekte, ausgezeichnetes CRM
  2. Gothaer Versicherung Digitalen Datenaustausch forcieren
  3. Fonds Finanz Maklerservice GmbH Sorglos mit der Maklerplattform

Den gesamten Beitrag  "Mehrwert statt Aktionismus" können Sie in der aktuellen Septemberausgabe von Versicherungsmagazin lesen. Hier geht es wahlweise zum Heftarchiv oder zur eMag-Ausgabe.

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Autor(en): Elke Pohl

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