Gothaer hat 28 Prozent der Schäden vollständig reguliert

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Auch der Kölner Versicherer Gothaer zieht eine erste Bilanz, in welcher Höhe das Sturmtief Bernd in seinen Büchern Spuren hinterlassen und welche Hilfsmaßnahmen er bislang angestoßen hat.

So hat das Versicherungsunternehmen gemeinsam mit Schadenregulierern und Vertriebspartner vor Ort, 3.444 der bislang rund 7.200 gemeldeten Schäden besichtigen können. Fast 140 Millionen Euro Soforthilfe wurden bis dato an die Kundinnen und Kunden ausgezahlt. Die Gothaer geht gegenwärtig von einem Schadenvolumen zwischen 400 und 450 Millionen Euro aus. Laut eigener Aussage konnten mehr als 28 Prozent der Schäden bereits vollständig bewertet und reguliert werden.

Um in den betroffenen Regionen auch über die Versicherungsleistungen für Gothaer Kundinnen und Kunden hinaus zu helfen, hatte das Unternehmen im Juli einen Hilfsfonds mit einem Volumen von zunächst 500.000 Euro ins Leben gerufen. Gefördert werden vor allem soziale Projekte oder solche, die zu einem nachhaltigen Wiederaufbau in den betroffenen Regionen beitragen sollen.

Gelder für Wiederaufbau von Spielplätzen und einem Kinderheim

Aus diesem Fonds wurden laut Unternehmensangaben bis zum jetzigen Zeitpunkt Mittel im Umfang von rund 100.000 Euro zugeordnet, darunter 25.000 Euro für den Wiederaufbau von Spielplätzen in Bad Münstereifel oder 10.000 Euro für die Instandsetzung eines Kinderheims in Rheinbach. Weitere geförderte Projekte sind der Wiederaufbau eines Seniorenheims in Euskirchen, die Unterstützung von zerstörten Kindergärten sowie die Instandsetzung von Sportplätzen und Vereinsheimen in den betroffenen Regionen.

Der Kölner Versicherer unterstützt aber auch mit kleineren Maßnahmen wie dem Sponsoring eines Foodtrucks, der Anwohner und Helfende mit einer warmen Mahlzeit versorgte.

Mentale Unterstützung, wenn einem alles über den Kopf wächst

Über den Gothaer Mental-Kompass unterstützt das Unternehmen die Menschen aus den Katastrophengebieten auch bei psychischen Problemen. Wer in dieser psychischen Überforderungssituation Hilfe benötigt, kann über den Mental-Kompass mit entsprechenden Experten sprechen. Sie vermitteln bei Bedarf auch den Kontakt zu Fachärzten und helfen dabei, zeitnah Termine zu erhalten.

„Uns ist sehr bewusst, dass viele der Betroffenen nicht nur materielle Schäden erlitten haben, sondern auch mental stark belastet oder sogar traumatisiert sind. Als Gesundheitsdienstleister wollen wir für diese Menschen in der Not da sein“, kommentiert Oliver Schoeller, Vorstandsvorsitzender des Gothaer Konzerns, das Engagement seines Unternehmens.

Quelle: Gothaer

 

Autor(en): versicherungsmagazin.de

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