Lesetipp: Bekenntnis zur Währungsunion

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Seit der unwiderruflichen Festlegung der Wechselkurse elf europäischer Länder am 1. Januar 1999 ist der Euro die offizielle Währung für 336 Millionen Menschen. Das BIP der heute 18 Länder umfassenden Eurozone summiert sich auf 9,6 Billionen Euro (2013) und liegt somit auf Platz 2 hinter den Vereinigten Staaten. Ein derartiges währungspolitisches Integrationsprojekt hat es in der Geschichte noch nicht gegeben. Allerdings hat die Finanz- und Schuldenkrise deutlich gemacht, wie gefährdet das gemeinsame Projekt ist.

Nach der inzwischen legendären Rede des EZB-Präsidenten Mario Draghi im Juli 2012 herrschte Erleichterung an den Finanzmärkten. Diese Entspannung sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die europäischen Institutionen und die Regierungschefs der Europäischen Union noch vor großen Herausforderungen stehen, um ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Schocks zu erhöhen und ihre Funktionsfähigkeit zu stärken.

Michael Heise analysiert in seinem Titel "Europa nach der Krise" wie die Schuldenkrise entstand, benennt die Versäumnisse der Schuldenpolitik und fordert eine Neubewertung der Kriterien für einen optimalen Währungsraum in Europa. Schließlich zeigt er Wege aus der Schuldenkrise auf.

Der Autor
Dr. Michael Heise ist Chefvolkswirt der Allianz SE, und berät den Vorstand in wirtschaftlichen und strategischen Fragestellungen. Er ist verantwortlich für die Analyse und die Prognosen der deutschen und der internationalen Wirtschaft, für die Finanzmärkte sowie die Risikoanalyse.

Michael Heise
Europa nach der Krise
Springer Gabler, 2014
Hardcover: 19,99 Euro, ISBN 978-3-642-54619-8
E-Book: 14,99 Euro, ISBN 978-3-642-54620-4


Autor(en): versicherungsmagazin.de

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