Schnelles Krisenmanagement bei Wüstenrot

Die Wüstenrot & Württembergische (W&W) reagiert auf das heftige Medienecho, das eine Incentive-Reise nach Brasilien ausgelöst hatte. Top-Verkäufer und Führungskräfte des Bausparkassen- und Versicherungs-Konzerns sollen während einer vom Unternehmen finanzierten Belohnungsreise nach Rio der Janeiro im Frühjahr 2010 ein Bordell besucht haben. () Mit sofortiger Wirkung streicht der Konzern alle Incentive-Reisen, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung.

W&W betont, dass man keine Aktivitäten organisiert oder finanziert habe, die gegen die Verhaltensregeln des Unternehmens verstoßen. "Individuelles Fehlverhalten einzelner Vertriebsmitarbeiter trotz der bestehenden Verhaltensregeln" könne aber nicht vollständig ausgeschlossen werden, heißt es in der Pressmitteilung weiter. Zwei selbstständige Handelsvertreter, die die Reise als Führungskräfte begleitet haben, seien mit sofortiger Wirkung suspendiert worden.

Erste Konsequenzen und Maßnahmenpaket
Man habe im Interesse der Kunden und zum Schutz der unbescholtenen Vertriebsmitarbeiter erste Konsequenzen gezogen und ein umfassendes Maßnahmenpaket beschlossen. Die W&W-Gruppe wolle sämtliche Incentive-Reisen der vergangenen drei Jahre auf das Fehlverhalten Einzelner überprüfen. Bis zum Ende der ersten Quartals 2012 sollen die Ergebnisse der Untersuchung vorliegen.

Generell soll das Incentivierungs- und Bonifikationsprogramm der Unternehmens neu geregelt werden. Ein wichtige Schritt in diesem Zusammenhang sei die Koppelung des Bonifikationssystems für die Außendienstpartner an die Qualität und Einlösequote de.

Quelle:Wüstenrot & Württembergische

Autor(en): versicherungsmagazin.de

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