Standard Life: Basisrente, bAV und fondsgebundene Versicherungen waren erfolgsentscheidend

Die deutsche Niederlassung der hat im vergangenen Jahr gute Ergebnisse erzielen können, wie das Unternehmen berichtet: Das Neugeschäft im Lebensversicherungsmarkt 2007 wuchs um 43 Prozent. Wesentliche Treiber für diese positive Entwicklung seien die Basisrente, die betriebliche Altersversorgung und das Geschäft mit fondsgebundenen Versicherungen gewesen.

In der ersten Vorsorgeschicht, der staatlich geförderten Basis- oder Rürup-Rente, bleibt der Versicherer mit seinen Rürup-Produkten „Bestbasic“ (seit 1.1.2008 Freelax Basic) und Maxxellence Basic laut Unternehmensangaben gut positioniert. Hier stieg das Neugeschäft um 77,7 Prozent.

Eine Steigerung von 64,8 Prozent auf 24,05 Millionen Euro (APE) kann Standard Life auch in der zweiten Schicht, der betrieblichen Altersversorgung (bAV), verbuchen. Damit stieg der Neugeschäftsanteil in diesem Segment im Geschäftsjahr 2007 auf 20 Prozent. Das bAV-Segment zählt zu einem der internationalen Kompetenzfelder der Standard Life Group.

In der dritten privaten Vorsorgeschicht erzielte das Unternehmen mit der fondsgebundenen Rentenversicherung Maxxellence und dem Investment Linked-Produkt Suxxsess einen Anteil von 34 Prozent am Neugeschäft dieser Schicht. Rechnet man hier die fondsgebundene Rentenversicherung Maxxellence Basic hinzu, so verzeichnet man für die drei auf ein starkes Aktieninvestment ausgelegten Versicherungsprodukte eine Verdopplung des Neugeschäftes. Dieses Ergebnis unterstreiche den Trend zu Versicherungsprodukten mit hohem Aktienanteil, die - im Kontext der Abgeltungsteuer - nach Auffassung des Unternehmens ab 2008 weiter an Bedeutung gewinnen werden.

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Autor(en): Susanne Niemann

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