Trend zu All-Risk-Tarifen in der Wohngebäudeversicherung

740px 535px

Erstmals hat das Analysehaus Morgen & Morgen Wohngebäude-Tarife unter die Lupe genommen. Insgesamt erreichten 44 der 183 analysierten Tarife von 72 Versicherern die beste Bewertung.

"Im vergangenen Jahr sorgten insbesondere Sturmtiefs wie Axel, Xavier oder Herwart dafür, dass Wohngebäudeversicherungen zunehmend in den Fokus rücken", erläutert Peter Schneider, Geschäftsführer des Analysehauses, die Entscheidung für das neue M&M Rating Wohngebäude. Auch die häufige Aufwertung der Immobilien etwa durch Photovoltaikanlangen oder Saunen, führten zu steigenden Risiken etwa durch Feuer.

Grundprodukte mit Erweiterungen
Die Analyse zeigt, dass Versicherer Grundprodukte mit kostenpflichtigen Paketen und Leistungseinschlüssen erweitern, anstatt viele verschiedene Tarife zu konzipieren. Zudem gebe es vereinzelt auch schon All-Risk-Tarife auf dem Markt, die unter anderem Hausratleistungen einschließen. "Hier sehen wir einen Trend, der sich fortsetzen wird", sagt Schneider. Die Rater haben beobachtet, dass die Produktgeber unbenannte Gefahren und automatische Bedingungsupdates zunehmend in die Bedingungen inkludieren.

Im M&M Rating Wohngebäude wurden 44 Gesellschaften mit fünf Sternen ("ausgezeichnet"), 71mit vier Sternen ("sehr gut"), 22 mit drei Sternen (durchschnittlich"), 35 mit zwei Sternen ("schwach") und elf mit einem Stern ("sehr schwach") bewertet. Das Rating ist tarifbezogen und beinhaltet ausschließlich die Bedingungsanalyse auf Basis der einzelnen Tarife. Die Bedingungen werden anhand von 50 Leistungsfragen bewertet.

Autor(en): Versicherungsmagazin.de

Mehr zu Wohngebäudeversicherung

Alle Branche News