Viele Junge sehen Renteneintrittsalter realistisch

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Renter mit Anfang 60? Rund ein Drittel (32 Prozent) der jüngeren Bundesbürger zwischen 18 und 24 Jahren rechnet nicht damit, vor dem 68-ten Lebensjahr in den Ruhestand zu gehen. Dies ist ein Ergebnis einer repräsentativen Studie des Direktversicherers Hannoversche, die vom Kölner Marktforschungsunternehmen Yougov erstellt wurde. Bezogen auf die Gesamtbevölkerung erwarten lediglich 14 Prozent der Deutschen bis 68 oder sogar länger arbeiten zu müssen.

Die Mehrheit (53 Prozent) der Bundesbürger wünscht sich vor dem 60. Lebensjahr in Rente zu gehen, aber nur rund jeder Fünfte (22 Prozent) hält dies auch für realistisch. 44 Prozent der Befragten halten einen Renteneintritt bis 65 Jahre für realistisch, jeder Fünfte bis 67. Je jünger die Befragten sind, desto höher schätzen sie die Wahrscheinlichkeit ein, noch bis ins hohe Alter ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen zu müssen.

Mehr Ostdeutsche rechnen mit einem frühen Ruhestand
Vielverdiener können sich eher einen späteren Renteneintritt vorstellen als diejenigen mit niedrigeren Haushaltsnettoeinkommen. Fast jeder Zweite (49 Prozent) mit Realschulabschluss möchte bereits bis zum 60. Lebensjahr in Rente gehen, was aber lediglich jeder vierte Befragte für realistisch hält. Demgegenüber würden lediglich 34 Prozent mit Abitur so früh den Ruhestand genießen wollen. Realistisch erscheint dies allerdings nur zwölf Prozent.

Auch geografische Unterschiede gibt es: 47 Prozent der Befragten aus den neuen Bundesländern wünschen sich einen Renteneintritt bis 60 (23 Prozent rechnen auch damit). Dies ist lediglich für 40 Prozent der Bewohner der alten Bundesländer erstrebenswert, von denen 18 Prozent damit auch planen.

Für die Studie wurden insgesamt 1.047 Personen vom 9.bis 14. Mai 2014 im "Yougov Panel Deutschland" befragt.

Quelle: Hannoversche Lebensversicherung
Bildquelle: © K.-U. Häßler/ fotolia.com

Autor(en): versicherungsmagazin.de

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