Wie Reiseversicherungen dem Vertrieb beim Verkauf helfen

Schlechte Urlaubserfahrungen? Auf die nächsten Ferien besser vorbereiten? Beispielsweise durch eine Reiseversicherung oder durch die Ergänzung einer bestehenden Police. Da gibt es für den Vertrieb zahlreiche Anknüpfungspunkte. Man muss nur die einschlägigen Horrormeldungen in den Tageszeitungen verfolgen.

Produkte zur Reiseabsicherung lassen sich in nahezu jedes Beratungsgespräch gut einbringen und ergänzen viele Versicherungspakete sinnvoll, berichtet die Europäische Reiseversicherung. Sie würden den Vermittlern wertvolle Ansätze für Cross-Selling bieten. Das führe zu Abschluss- und regelmäßigen Bestandsprovisionen. Aber auch zur Bestandssicherung, weil Vermittler den Kunden helfen, sich auf den künftigen Urlaub besser vorzubereiten. Denn während der Abwesenheit ist das eigene Zuhause ein beliebtes Ziel für Einbrecher, warnt der Axa Konzern. Doch eine gute Hausratversicherung ersetze gestohlene Gegenstände zum Neuwert. Außerdem übernehme sie im Bedarfsfall auch die Kosten für eine vorzeitige Rückreise des Versicherten aus dem Urlaub.

Schutzbrief ist bei den Kunden wieder gefragt
Die steigende Mobilität in der Gesellschaft macht nach Aussage der Generali Versicherungen die Reiseversicherungen aktueller denn je. Das Unternehmen berichtet von einer Angebotssoftware, die dem Vertrieb spezielle Hinweise für zusätzliche Kundenkontakte gibt. Dadurch kann er das Angebot der Reiseversicherungen im Verkaufsgespräch besser nutzen.

Flugchaos und Geldmangel zwingen wieder mehr Bundesbürger zum Urlaub mit dem eigenen Auto. So haben sich fast zwei Drittel der Kunden bei der HUK-Coburg für den Schutzbrief entschieden, den es zur Kfz-Haftpflicht Classic gibt. Selbst für den Abschluss einer privaten Unfallversicherung gibt es gute Gründe. Denn die beliebten Wasserski-, Kletter- und Mountainbikekurse können schnell zu Unfällen führen.

Damit der verschüttete Rotwein nicht die Urlaubskasse plündert
Aber auch die Privathaftpflichtversicherung sollte nicht vergessen werden. Sie zahlt nach Aussage der Allianz beispielsweise, wenn man im Restaurant aus Versehen ein Rotweinglas umstößt und den teuren Anzug eines anderen Urlaubers ruiniert. Und die Rechtsschutzversicherung hilft, wenn man in einen Unfall verwickelt wird und am Urlaubsort einen Anwalt braucht. Viele Anknüpfungspunkte also für den Vertrieb.

Bild: © Rainer Sturm, PIXELIO

Autor(en): Oskar H. Metzger

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