Gebäudeversicherung: Leitungswasserschaden - Abgrenzung bei Versichererwechsel

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Ein Versicherungsnehmer hat nach Erwerb eines Gebäudes die alte Police gekündigt und im nächsten Jahr bei einem neuen Versicherer in Deckung gegeben.

Im August platzte ein Rohr das zu einem Heizkessel führte und das austretendende Wasser schädigte mehrere Räume des Gebäudes. Nach Sachverständigenfeststellung war das geplatzte Rohr korrodiert, weil eine andere Leitung bereits über Monate undicht war und immer wieder Wassertropfen auf das Rohr fielen.

Der Versicherer verweigerte die Leistungen mit Verweis auf den bereits vorvertraglich eingetretenen Ursprung des Schadens.

Nach Ansicht des Oberlandesgericht (OLG) Schleswig kann der Versicherer einem Versicherungsnehmer nichts vorwerfen, was er nicht von außen hätte erkennen können. Vielmehr ist das geplatzte Rohr innerhalb der Vertragslaufzeit maßgebend.

Das OLG verurteilte den Versicherer zur Regulierung des Leitungswasserschadens.

Den vollständigen Urteilstext (Nr. 1/20) können Sie bei der Versicherungs- und Rentenberatung Rudi & Susanne Lehnert abrufen - Telefon: 09 11/40 51 73 oder E-Mail: kanzlei@berater-lehnert.de

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Autor(en): Rudi und Susanne Lehnert

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