Hundehalter: Mitverschulden durch den eigenen Hund?

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Im vorliegenden Fall wurde ein Hundehalter von einem freilaufenden Hund angegriffen und verletzt. Der Haftpflichtversicherer sah ein Mitverschulden, denn der Verletzte führte seinen eigenen Hund an der Leine mit. Damit sei eine Tiergefahr verbunden gewesen.

Nach Ansicht des Oberlandesgerichts (OLG) Jena greift hier keine Tiergefahr. Dem Geschädigten ist bei einem Angriff durch einen nicht angeleinten fremden Hund kein Mitverschulden durch sein eigenes Tier anzulasten.

Das OLG verurteilte den Versicherer zur vollen Leistung gegenüber dem Geschädigten.

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Autor(en): Rudi und Susanne Lehnert

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