Kfz-Haftpflicht: Regress des Versicherers bei Unfallflucht

740px 535px

Nach § 426 Abs. 2 BGB scheitert ein Ausgleichsanspruch des Versicherers gegen den Versicherungsnehmers bei der Obliegenheitsverletzung des unerlaubten Entfernens vom Unfallort nur dann, wenn die begangene Unfallflucht als entschuldbar angesehen werden kann.

Hiervon ist nicht auszugehen, wenn der Versicherungsnehmer einen Unfall in der Nacht zuvor verursacht hat und diesen am nächsten Nachmittag bei der Polizei meldet.

In diesem Fall wird der Versicherer von seiner eigenen Leistungspflicht in der Art befreit, dass er Regress für den entstandenen Schaden beim Versicherungsnehmer nehmen kann.

Der Klage des Versicherungsunternehmens auf Regressforderungen wurde vom Oberlandesgericht Naumburg stattgegeben.

Den vollständigen Urteilstext (Nr. 1/21) können Sie bei der Versicherungs- und Rentenberatung Rudi & Susanne Lehnert abrufen - Telefon: 09 11/40 51 73 oder E-Mail: kanzlei@berater-lehnert.de

Für Versicherungsmagazin-Abonnenten ist dieser Service einmal jährlich kostenlos. Danach wird ein Betrag von 50 Euro plus MwSt. pro Urteil berechnet (bitte Abo-Nummer bereithalten).

Vor der Verwendung eines hier zitierten Urteils empfehlen wir den Einsatz vorher mit unserer Versicherungs- und Renten-Beratung, Rudi & Susanne Lehnert, zumindest telefonisch abzusprechen, damit sichergestellt ist, dass dieses auch für den in Frage kommenden Fall geeignet ist, oder ob nicht doch ein anderes Urteil besser geeignet sein könnte.

Haftung: Da es sich bei jedem rechtskräftigen Urteil stets nur um die Beurteilung eines Einzelfalls und handelt, besteht deshalb bezüglich des Erfolges keine Haftung und Gewähr.

 

Autor(en): Rudi und Susanne Lehnert

Mehr zu Kfz

Alle Recht News